Kommentar zum schlummernden Schulmuseum Hat eine Chance verdient

Wuppertal · In der Sammlung des Ex-Schulmuseums schlummern Werte, die wieder für die Öffentlichkeit aufgeweckt werden sollen. Sichtung, Erhalt, ein modernes Konzept werden von Ehrenamtlichen getragen.

Historikerin Melody Kusserow.

Historikerin Melody Kusserow.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Nina Bossy

Sie setzen sich ein für ein interdisziplinäres Museum, das den Bogen schlägt zwischen Bildungs- und Naturhistorie. Das geeignet ist, eine weitere Innenstadtaufwertung zu schaffen. Und das obendrein auch noch wie die Faust aufs Auge in die aktuellen Kulturbemühungen der Barmer City passt. Wie schön wäre es, wenn das Engagement nicht alleine auf ehrenamtlichen Schultern lasten würde. Ja, die Stadt ist knapp bei Kasse.

Aber: Chancen, mit relativ wenig Aufwand ehrenamtliches Engagement zu stärken, sollte man nutzen, wenn es der Stadt guttut. Dass das ehrenwerte Fuhlrott-Museum 2008 aus finanziellen Gründen geschlossen und seine Sammlung weitestgehend aufgelöst wurde, wird von vielen bis heute als politische Fehlentscheidung sehr bedauert.

 Rundschau-Redakteurin Nina Bossy.

Rundschau-Redakteurin Nina Bossy.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Max Höllwarth

Ich hoffe, dass die Wiedergeburt des Schulmuseums mit einem neuen Konzept als Chance gesehen wird. Und wenn es auch nicht den großen Geldregen, dann doch zumindest Anerkennung und eine Bühne bekommt, um Menschen für sich zu begeistern und als Unterstützer und Mitstreiter für den herausfordernden Weg zur Eröffnung zu gewinnen.

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