Tanztheater Pina Bausch

"Es ist kein Neuanfang, es ist eine Fortsetzung"

"Mann, ich bin jetzt wirklich gespannt und drücke allen so die Daumen!" So wie Opernintendant Berthold Schneider erging es wohl vielen der Zuschauer, die am Samstagabend (12. Mai 2018) im Opernhaus ein letztes Mal frische Luft schnappten, einen letzten Schluck Wein tranken, bevor das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch mit einer ganz neuen Choreografie des Griechen Dimitris Papaioannou einen Riesenschritt Richtung Zukunft ging. Von Stefan Schmöe und Nicole Bolzmehr

Interview mit Adolphe Binder vom Tanztheater Wuppertal

"Dies kann nur ein Anfang sein"

Mit zwei ganz neuen Stücken wagt das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch einen entscheidenden Schritt Richtung Zukunft. Erstmals haben zwei Gast-Choreografen – Alan Lucien Øyen und Dimitris Papaioannou – abendfüllende Stücke mit dem legendären Wuppertaler Ensemble erarbeitet, die nach der Premiere auch ins Repertoire aufgenommen werden. Kulturredakteurin Nicole Bolz sprach kurz vor der Uraufführung mit Adolphe Binder, Intendantin und Künstlerische Leiterin des Tanztheaters Wuppertal. mehr

Wuppertaler CDU fordert Entscheidungen

Pina-Bausch-Zentrum: "Einmalige Chance"

Die Wuppertaler CDU fordert, noch in diesem Jahr in die Realisierung des Pina-Bausch-Zentrums einzusteigen. Momentan laufen Gespräche zwischen Stadt und Land sowie zwischen Land und Bund über die Betriebskosten. Rund zehn Millionen Euro werden pro Jahr für den beabsichtigten Durchführungsbeschluss benötigt. mehr

Bergische Uni

Pankaj Mishra wird Gastprofessor in Wuppertal

Seine Bücher tragen Titel wie "Zeitalter des Zorns" oder "Aus den Ruinen des Empire". Sein zentrales Sujet: die politischen, sozioökonomischen und kulturellen Veränderungen der globalen Welt. Die Rede ist von Pankaj Mishra, indisch-englischer Schriftsteller, Essayist und Gesellschaftstheoretiker sowie von April bis Juli 2018 Inhaber der zweiten "Dr. Jörg Mittelsten Scheid-Gastprofessur" an der Bergischen Universität Wuppertal. mehr

Konzert im Live Club Barmen

Punk und Politik mit Pussy Riot

Wild und anrührend, provokant und geradezu hypnotisch zog die Performance des Moskauer Künstler- und Protestkollektivs Pussy Riot am Mittwoch im LCB die Zuschauer in den Bann. Basierend auf Maria Alyokhinas Buch "Riot Days – Tage des Aufstands", brachte der Abend den Weg von Pussy Riot von den Anfängen im Jahr 2011 über ihre Auftritte, die Verhaftung, den Prozess bis hin zum Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager auf die Bühne. Aufrüttelnd! Von Nicole Bolzmehr

Fußball-Oberliga: 0:1 (0:0) beim DSC 99

Bach: "Irgendwann eine Qualitätsfrage"

Am Sonntagnachmittag (4. März 2018) passierte, was aus Sicht des Fußball-Oberligisten FSV Vohwinkel unter keinen Umständen passieren durfte: Beim deutlich abgeschlagenen Tabellenschlusslicht aus Düsseldorf setzte es eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Damit haben die Düsseldorfer nun sechs ihrer bisherigen acht Saisonpunkte gegen den FSV geholt. mehr

Musikbrücke Wuppertal-Nicaragua

Wie aus zwei Bands ein Orchester wird

Als die Anfrage kam, ob er als Gitarrist für die Wuppertaler Big Band "Knapp Daneben" mit nach Nicaragua fliegen möchte, um dort gemeinsam mit einer Band aus Nicaragua eine Konzerttour durch das Land zu machen, stand für Aaron Mucke schnell fest: "Diese Erfahrung möchte ich in einem Film festhalten." Entstanden ist "Twin Town Blues – zwei Bands. Zwei Kulturen. Ein Orchester.", der nächste Woche im Rex zu sehen ist. Von Nicole Bolzmehr