Einer von ihnen, der vom SC Verl II gekommene Stürmer Noah Heim, war am Mittwoch (4. Februar) nicht beim Training auf der Oberbergischen Straße zugegen. „Er musste daheim noch etwas erledigen, ist aber ab Donnerstag wieder dabei“, klärte der Sportliche Leiter Gaetano Manno auf.
Angreifer Josue Santo, bis zum Saisonende von den Sportfreunden Siegen ausgeliehen, wirkte dagegen mit. Ebenso wie der in der vergangenen Woche unter Vertrag genommene defensive Mittelfeldspieler Cenk Durgun sowie der offensive Mittelfeldspieler Nicolas Hirschberger (ausgeliehen vom 1. FC Bocholt) und Innenverteidiger Marko Stojanovic. Letztere waren bereits im Derby gegen die SSVg. Velbert aufgelaufen. (Bilder)
WSV-Training mit Neuzugängen
Sämtliche Transfers waren in Abstimmung mit dem neuen Trainer Mike Wunderlich vollzogen worden. Im Sinne des von ihm bevorzugten Spielsystems. Durgun etwa soll mit seinem hohen Einsatzpensum und seiner Aggressivität dafür sorgen, dass schon im Bereich vor dem Strafraum kompakter verteidigt wird.
Santo gilt als „Stoßstürmer“, der mit seiner Größe von 1,96 Meter für Lufthoheit vor dem gegnerischen Tor sorgen, aber eben auch den Ball behaupten soll. Er brauchte nicht vorzuspielen, sondern stand schon länger auf der WSV-Wunschliste. Heim ist schnell und gilt als technisch versiert – was er auch in dem Testspiel bei einem Drittligisten (4:1) mehrfach zeigte. Ohne sie hatte der WSV gegen Velbert zwar durchaus sehr gute Möglichkeiten, sie aber nicht verwertet.
Das alles ist der Plan. Ob er aber auch aufgeht, wird sich schon Samstag gegen die mit zahlreichen Talenten gespickte Dortmunder Reserve (Tabellensechster) zeigen, die allesamt den Profibereich im Auge haben. Einfacher wird es danach nicht: Am 15. Februar geht es zum Tabellenvierter FC Schalke 04 U23, am 21. Februar kommt die U21 des 1. FC Köln (Ligaachter) ins Stadion am Zoo. Der Februar endet am 28. Februar mit dem Duell beim Abstiegskonkurrenten SC Wiedenbrück.
Die am vergangenen Wochenende ausgefallene Partie beim SV Rödinghausen wird unterdessen am 17. März (Dienstag, 19:30 Uhr) nachgeholt. Bis dahin will der WSV deutlich punkten. Er muss es auch, will er den Gang in die Oberliga verhindern.