Im Rahmen der Kampagne „Unsere Städte. Unsere Spiele.“ informiert die Stadtverwaltung, in Vorbereitung auf den Ratsbürgerentscheid im April, in den kommenden Tagen und Monaten über die Pläne, die Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044 nach NRW zu holen.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff setzt sich sehr für die Olympia-Bewerbung Wuppertals als Teil der Rhein-Ruhr-Region ein: „Auch wenn wir mit unseren Sportstätten Stadion und Schwimmoper – und vielleicht ja auch mit einer Event-Arena in Varresbeck – eher für Trainings und Vorrundenspiele in Frage kommen, hat doch die EM 2024 gezeigt, welche große Aufmerksamkeit und tolle Stimmung selbst ein Team Base Camp für die slowenische Nationalmannschaft auslösen konnte.“
Dies würde nicht nur der Stadt Wuppertal guttun, sondern auch positive touristische Effekte für das Bergische Land mit sich bringen, so die OB. Außerdem wären im Falle einer erfolgreichen Bewerbung auch zusätzliche Förderungen durch Land und Bund für Wuppertals Sportanlagen und damit für den Breitensport zu erwarten.
„Olympische Spiele in Wuppertal wären ein starkes Signal und eine große Chance: Wuppertal könnte sich auf internationaler Ebene als leistungsfähiger Standort und absolut sportbegeisterte Stadt präsentieren“, unterstützt auch Wuppertals Sportdezernent Matthias Nocke die Initiative.
Bereits im April 2025 hatte der Wuppertaler Stadtrat seine grundsätzliche Zustimmung zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele erklärt. Im Dezember gab es dann die Zustimmung zur Verwaltungsvorlage, die sich für eine gemeinsame Bewerbung von „KölnRheinRuhr“ um die Olympischen und Paralympischen Spiele ausspricht und einen Ratsbürgerentscheid am 19. April vorsieht.
Bürgerinnen und Bürger können im April per Briefwahl ihr Votum zu Wuppertals Teilnahme an der Olympia-Bewerbung abgeben, ihre Entscheidung ist ausschlaggebend. Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in Wuppertal wohnen. Die berechtigten Wählerinnen und Wähler erhalten die Unterlagen automatisch.
17 Städte an Rhein und Ruhr bewerben sich gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. „Leading City“ ist die Stadt Köln. Neben der Bewerbung von „KölnRheinRuhr „wollen drei weitere Bewerber (Berlin, Hamburg, München) internationaler Bewerber für die Ausrichtung der Spiele in Deutschland werden. Der Deutsche Olympische Sportbund will Ende September 2026 über die Bewerbungen der verschiedenen Städte bzw. Regionen entscheiden.