Es ist durchaus ein Härtetest. Die Ostdeutschen sind Tabellenvierter und haben zurzeit elf Punkte Rückstand auf Lok Leipzig – und damit dem Kampf um die Rückkehr in die 3. Liga noch keinesfalls aufgegeben. Betreut wird der FSV von Trainer Rico Schmitt.
Am Samstag (17. Januar) misst sich der WSV zum Abschluss des Aufenthalts an der türkischen Riviera um 15:30 Uhr mit dem Viertligisten Chemnitzer FC mit Chefcoach Benjamin Duda. Der Tabellenzehnte ist wie die Rot-Blauen im Hotel „Titanic“ abgestiegen und hat sich in seinem ersten Test von Fortuna Köln 3:3 unentschieden getrennt.
Der WSV hatte am Dienstag bei windigem, aber sonnigen Wetter zwei Einheiten absolviert. Dabei ging es einerseits darum, das vom neuen Trainer Mike Wunderlich bevorzugte Spielsystem schnell einzuüben. Gleichzeitig soll Neuzugang Nicolas Hirschberger (Leihgabe des 1. FC Bocholt) rasch integriert werden.
Er läuft gegen Zwickau ebenso auf wie Testspieler Marko Stojanovic. Der Innenverteidiger, zuletzt ebenfalls 1. FC Bocholt und derzeit ohne Verein, wird intensiv unter die Lupe genommen. Den Fitnesszustand der Mannschaft hatte Wunderlich als gut eingestuft und damit seinem Vorgänger Sebastian Tyrala ein Lob ausgesprochen.
Der Kampf um die Stammplätze ist durch den Trainerwechsel und den inzwischen wieder gut gefüllten Kader neu entbrannt. Fast alle Positionen sind noch nicht abschließend vergeben. Da durch das Winterwetter eine Trainingswoche verloren ging und die Partie gegen Zwickau der vorletzte Test vor dem Restrunden-Auftakt am 24. Januar gegen die SSVg. Velbert ist (14 Uhr, Stadion am Zoo), ist für einen gemächlichen Start keine Zeit.
Zumal es auch noch den Eindruck der 0:4-Klatsche beim Oberligisten 1. FC Monheim zu revidieren gilt ...