Fußball-RL: 0:4 (0:3) in Wiedenbrück WSV mit unterirdischem Auftritt im Keller-Schlüsselspiel

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat das Sechs-Punkte-Spiel beim SC Wiedenbrück verloren. Das Team von Trainer Mike Wunderlich kehrte am Samstagnachmittag (28. Februar 2026) vor 653 Fans mit einer ernüchternden 0:4 (0:3)-Niederlage zurück.

Der WSV lief meist der Musik hinterher.

Foto: Stefan Rittershaus

Drei Wechsel nahm Trainer Wunderlich im Vergleich zum 1:0 gegen die Kölner U21 vor. Neu ins Team stießen Vincent Schaub, Nicolas Hirschberger und Amin Bouzraa. Sie ersetzten den gesperrten Josue Santo sowie Cenk Durgun und Noah Heim, die zunächst auf der Bank Platz nahmen. Dort saßen erstmals seit Langem auch wieder Semir Saric und Kadi Atmaca.

Die Partie begann denkbar unglücklich für den WSV. Wiedenbrücks Elia Schütte zog aus 22 Metern ab. Der Schuss wurde vom Kopf eines Wuppertalers abgefälscht und landete zum 1:0 im Netz (3.). Der Treffer zeigte Wirkung. Die Rot-Blauen hatten große Mühe, in die Partie zu finden, vor allem offensiv. Wiedenbrück war agiler, besonders Moussa Doumbouya sorgte für Betrieb. (Bilder)

Bilder: WSV-Klatsche im Kellerduell in Wiedenbrück
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WSV-Klatsche in Wiedenbrück

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Es wurde nicht besser, im Gegenteil. Der SCW brach links durch, Konstantin Gerhardt tauchte vor Torwart Michael Luyambula auf und traf ins rechte Eck 2:0 (21.). Der Auftritt des WSV erinnerte in dieser Phase an den vor zwei Wochen in Gelsenkirchen (1:5). Wiedenbrück erarbeitete sich fünf Ecken in Folge. Nach der vierten musste Luyambula eine Glanzparade hinlegen, um ein Kopfballtor von Schütte zu verhindern (32.).

Der WSV fand bis zu diesem Zeitpunkt offensiv überhaupt nicht statt – und kassierte den nächsten Treffer. Aldin Dervisevic schlug über dem Ball, der dann zu Davud Tuma gelangte, der einnetzte – 3:0 (37.). Kurz vor der Pause wäre Dervisevic beinahe ein Kopfball-Eigentor unterlaufen (41.). Auch nach der folgenden Ecke brannte es lichterloh. Nach einem unterirdischen Auftritt schlich der WSV in die Kabine.

Wunderlich reagierte mit einem Dreifach-Wechsel und brachte zur zweiten Halbzeit Fritz Kleiner, Levin Müller und Noah Heim. Gehen mussten Subaru Nishimura, Dervisevic und Amin Bouzraa. Die erste WSV-Chance im Spiel gab es in der 53. Minute: Torwart Marcel Hölscher hielt aber den Kopfball von Kleiner.

Der WSV war nun offensiver, aber Wiedenbrück hatte das Spiel weiter im Griff. Aydogan zielte rechts am Tor vorbei (62.). Durgun kam für Rebronja (64.). Kadi Atmaca ersetzte Celal Aydogan (74.). Der WSV war in der zweiten Halbzeit zwar besser unterwegs, aber zu ungefährlich. Der SCW verwaltete den sicheren Vorsprung.

Und legte nach. Marko Stojanovic sprang der Ball an die Hand, Benjamin Friesen verwandelte den Elfer zum 4:0 (81.). Wiedenbrück tat nun nicht mehr als notwendig, die WSV-Fans verließen zum Teil vorzeitig das Stadion.

Die nächste Partie bestreitet der WSV am kommenden Samstag (7. März) gegen die U21 des SC Paderborn. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 14 Uhr.

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