Damit die Platzwarte sowie Vereinsvertreterinnen und -vertreter wissen, wie die Defibrillatoren zu bedienen sind, hatte Tim Wahl-Petersen vom Sport- und Bäderamt am Montag (23. Februar 2026) ins Stadion am Zoo eingeladen. „Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde, und da sollten die Handgriffe sitzen“, sagt er. Die Schulung übernahm Lars Petig von der „Erste-Hilfe-Schule Wuppertal“.
Ziel ist es, die Sicherheit auf den Sportanlagen weiter zu erhöhen und im Notfall schnelle Hilfe zu ermöglichen. Sportdezernent Matthias Nocke: „Mit der flächendeckenden Ausstattung der Sportplätze und der gezielten Schulung der Verantwortlichen vor Ort leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Prävention und zur Stärkung der Sicherheit im Sport- und Freizeitbereich.“
Ein AED bietet Sicherheit für alle Anwesenden, nicht nur für die Aktiven. Auch die Zuschauerinnen Zuschauer profitieren davon. Die Defibrillatoren werden an gut zugänglichen und deutlich gekennzeichneten Stellen auf den Sportplätzen installiert.
Die Kosten für die Geräte (inklusive aller Materialien, der Beschilderung und der Wandkästen) in Höhe von rund 51.000 Euro übernimmt das Sport- und Bäderamt. Darin enthalten sind auch die Wartungskosten.
Den Anfang hatte der Verein „Sportstadt Wuppertal“ gemacht, der im Sommer 2021 fünf Sportplätze mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) ausrüstete. Dabei handelte es sich neben dem Stadion am Zoo um die Anlagen an der Grundstraße, am Freudenberg, am Gelben Sprung und am Uellendahl.
Der von Jörg Wolff gegründete Verein hat sich inzwischen aufgelöst. „Aber die Idee haben wir gern aufgegriffen, denn Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit für solche lebensrettenden Geräte auf den Sportplätzen, wo viele Menschen zusammenkommen, steht außer Frage“, so Alexandra Szlagowski (Leiterin des Sport- und Bäderamtes).