An der Briller Straße Bauantrag für das Ex-Fernmeldeamt eingereicht

Wuppertal · Die „Ferox Immobiliengruppe“ hat den Bauantrag und die denkmalschutzrechtlichen Unterlagen für das ehemalige Fernmeldeamt an der Briller Straße bei der Stadt eingereicht. Dort sollen rund 90 moderne Wohnungen sowie gewerbliche Einheiten im Erdgeschoss entstehen.

Die Rückansicht des ehemaligen Fernmeldeamtes am Brill.

Foto: Simone Bahrmann

„Zwischen dem wirtschaftlichen Übergang der Immobilie im Oktober 2025 und der Einreichung des Bauantrags im April 2026 lagen lediglich rund sechs Monate. Für die Größe und Komplexität eines solchen Bauvorhabens ist dies ein sehr kurzer Zeitraum“, so die Immobiliengruppe.

Das markante Gebäude zählt zu den architektonisch prägenden Immobilien des Stadtteils und befindet sich am Fuße des Briller Viertels, eines der bedeutendsten gründerzeitlichen Villenquartiere Deutschlands. „Mit seiner historischen Fassade, den großzügigen Gebäudestrukturen und seiner städtebaulich besonderen Lage verfügt das ehemalige Fernmeldeamt über ein außergewöhnliches Entwicklungspotenzial“, meint „Ferox“.

Die reibungslose und zügige Abwicklung sei nicht zuletzt „auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden“ zurückzuführen. „Wir schätzen die professionelle und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit dem Bauamt sowie der Denkmalschutzbehörde außerordentlich. Beide Stellen begleiten das Vorhaben engagiert und konstruktiv. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Prokurist Philipp Roth.

Ziel sei es, „die architektonische Identität und den besonderen Charakter des ehemaligen Fernmeldeamts zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäßen, attraktiven Wohnraum sowie moderne Gewerbeflächen in einer der gefragtesten Lagen Wuppertals zu schaffen“.

Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts in Wuppertal treffe das Projekt, so „Ferox“, bereits „in dieser frühen Entwicklungsphase auf großes Interesse. Auch für die gewerblichen Flächen im Erdgeschoss gibt es bereits erste positive Vermietungsgespräche.“