Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, war der Anfänger mit einem Mercedes in Richtung Wuppertal unterwegs. Um 1:57 Uhr sei der 19-Jährige mit dem Wagen rechts an dem Peugeot eines 20 Jahre alten Witteners vorbeigezogen, so die Polizei. Anschließend wollte der Beschuldigte demnach „spontan und rechtswidrig“ wieder auf die Hauptfahrbahn wechseln.
Das gelang aber offensichtlich nicht. Der 19-Jährige hatte vielmehr die Kontrolle über das Manöver verloren. Laut Polizei sei der Mercedes mit einem Verkehrszeichen zusammengestoßen und dann gegen den Fahrbahnteiler geprallt. Durch die Kollision, heißt es, wurde das Auto umhergeschleudert. Es stieß gegen eine Betonschutzwand und traf dann den Peugeot.
In dem Mercedes saßen drei weitere Personen im Alter von 23, 25 und 26 Jahren. Der 19- und der 23-Jährige zogen sich schwere, die anderen beiden leichte Verletzungen zu. Der Peugeot war neben dem Fahrer mit einem 17-, zwei 18- und einem 19-Jährigen besetzt. Sie wurden leicht verletzt. Der nach wenigen Minuten eintreffende Rettungsdienst leistete vor Ort Erste Hilfe und transportierte die Betroffenen anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Beide Wagen waren nicht mehr fahrbereit, sie wurden abgeschleppt. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Hauptfahrbahn gesperrt. Der Verkehr wurde eine Nebenspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu leichteren Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei, die die Spuren vor Ort sicherte, zog den Führerschein des 19 Jahre alten Mercedes-Fahrers ein. Ihm droht der mehrjährige Verlust der Fahrerlaubnis. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf rund 91.000 Euro geschätzt.