Sensible Themen wie Sexting Medienscouts stärken Medienkompetenz in Schulen

Wuppertal · Wie gehen Jugendliche sicher mit sensiblen Themen wie Sexting und der Verbreitung von Intimbildern um? Um diese Fragen ging es beim Aufbauworkshop der Wuppertaler Medienscouts.

Smartphones sind heute aus der Lebenswirklichkeit (nicht nur) junger Menschen nicht mehr wegzudenken.

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Knapp 60 Medienscouts und Beratungsfachkräfte von vier Schulen vertieften dort ihr Wissen, um Mitschülerinnen und Mitschüler künftig noch besser im digitalen Alltag zu unterstützen.

Das Projekt „Medienscouts“ zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche für die digitale Welt fit zu machen. „Der Peer-to-Peer-Ansatz schafft in den Schulen einen vertrauensvollen Rahmen, in dem sensible Themen, Medienfragen und digitale Probleme offen angesprochen werden können. Die Medienscouts bieten Beratungsstunden an und informieren zu Themen wie Social Media, Sicherheit im Netz oder Cybermobbing“, erklärt die Verwaltung.

Begleitet werden die Medienscouts an den Schulen durch pädagogische Beratungsfachkräfte, die für eine fachliche Einordnung sorgen und vor Ort zur Seite stehen: „So wird sichergestellt, dass das Angebot im Schulalltag verankert bleibt.“

Das Zentrum für digitale Bildung des Stadtbetriebs Schulen organisierte in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Medien NRW einen Aufbauworkshop, in dem sich die Medienscouts mit dem Thema Sexting und der Verbreitung von Intimbildern, so genannten Nudes, auseinandersetzen konnten. Der Aufbauworkshop fand mit knapp 60 Medienscouts und Beratungsfachkräften von insgesamt vier Schulen am Carl-Fuhlrott-Gymnasium statt. Auch die Kriminalprävention der Polizei war vor Ort und informierte die Scouts über den rechtlichen Rahmen im Netz sowie die polizeiliche Arbeit bei Cyberkriminalität.

Starkes Engagement der Wuppertaler Schulen

„Das große Interesse am Aufbauworkshop zeigt, wie relevant das Thema Medienkompetenz für den Schulalltag ist“, betont Annette Berg (Dezernentin für Soziales, Jugend, Schule und Integration). „Es freut mich, dass so viele Schulen das Angebot der Medienscouts wahrnehmen und vermehrt auch für ihre engagierte Arbeit ausgezeichnet werden.“

Inzwischen 23 Schulen nehmen an dem Projekt teil: Bernhard-Letterhaus-Schule, Carl-Fuhlrott-Gymnasium (Sonderabzeichen Desinformation 2025), Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf, Erzbischöfliche Realschule Dönberg, Erzbischöfliche St. Anna-Schule (Sonderabzeichen Cybermobbing 2024), Eugen Langen Gesamtschule, Friedrich-Bayer-Realschule, Ganztagsgymnasium Johannes Rau, Gesamtschule Barmen, Gesamtschule Else Lasker-Schüler, Gesamtschule Langerfeld (Sonderabzeichen Cybermobbing 2024 & Desinformation 2025), Gymnasium Bayreuther Straße, Gymnasium Sedanstraße, Gymnasium Vohwinkel, Hauptschule Barmen-Südwest, Helene-Stöcker-Schule, Helene Weber Schule, Max-Planck-Realschule, Pina-Bausch-Gesamtschule, Realschule Hohenstein, Realschule Leimbacherstraße, Realschule Vohwinkel, Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium.

Interessierte Schulen können sich beim Zentrum für digitale Bildung Wuppertal informieren.