Projekt an Wuppertaler Grundschulen Kinder früh über die digitale Welt aufklären

Wuppertal · Das Zentrum für digitale Bildung der Stadtverwaltung holt das Medien-Präventionsprojekt „Diginautis“ an die Wuppertaler Grundschulen.

Für Kinder wird das Smartphone schnell zur Sucht.

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Kinder der dritten und vierten Klassen sollen so frühzeitig lernen, wie sie Smartphones und Tablets gesund und verantwortungsvoll nutzen. Das Projekt startet ab sofort.

Das Projekt stammt von der Suchthilfe Aachen und soll eine kindgerechte Unterrichtsreihe bilden. „In fünf interaktiven Einheiten erforschen die Kinder das sogenannte Digiversum. Sie sprechen über Chancen und Risiken von Medien, lernen Alternativen kennen und erfahren, wie sie sich sicher im Netz bewegen. Am Ende der Reise erhalten die Schülerinnen und Schüler eine feierliche Auszeichnung als Diginautis“, erklärt die Verwaltung.

Annette Berg (Beigeordnete für Soziales, Jugend, Schule und Integration): „Digitale Medien gehören heute ganz selbstverständlich zum Aufwachsen dazu. Um Kinder fit für die digitale Welt zu machen, muss die Aufklärung früh und direkt im Schulalltag ansetzen.“ Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert die Initiative, die nun in ganz NRW an den Start geht.

Das Zentrum für digitale Bildung schult ab sofort Lehrkräfte und Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit für das Projekt. Danach können die Schulen einen von drei Koffern mit allen Materialien kostenlos ausleihen. Interessenten erhalten Informationen direkt beim Zentrum für digitale Bildung in Wuppertal. Die ersten Termine für die Schulungen gehen in Kürze an alle Grundschulen.