Bundesgartenschau 2031 BUGA-Hängebrücke: „Sicherheit hat einen hohen Stellenwert“

Wuppertal · Die Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH reagiert auf die Forderung nach einer Suizid-Prävention für die BUGA-Hängebrücke. Die Stellungnahme im Wortlaut.

Entwurf von Studenten aus Wien zur Hängebrücke an der Königshöhe.

Foto: Simon Berger, Elias Walder, Emanuel Aigner

„Wir haben den am Donnerstag, 30. Juli 2026, 20:03 Uhr, online auf www.wuppertaler-rundschau.de veröffentlichten Artikel ,Forderung nach Suizid-Prävention an BUGA-Hängebrücke‘ zur Kenntnis genommen. Da die Sicherheit und das Wohlergehen der Menschen für die Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH bei allen Bauprojekten oberste Priorität haben, möchten wir die Gelegenheit nutzen, zu dem im Artikel adressierten Thema, das für uns von großer Bedeutung ist, nachfolgend Stellung zu nehmen.

Zunächst einmal möchten wir darauf hinweisen, dass das entsprechende Schreiben uns leider nicht zugegangen war, sodass eine Kenntnisnahme und entsprechende Bearbeitung bisher nicht möglich waren. Mittlerweile konnten wir einen Grund dafür herausfinden: Das Schreiben aus dem Mai 2026 war an das von uns betriebene Ladenlokal adressiert. Hierbei entsprach die verwendete Empfängerbezeichnung (,BUGAtal 2031’) nicht der offiziellen Bezeichnung unserer Gesellschaft (,Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH‘).

Zum Sicherheitskonzept und zur Suizidprävention

Die Sicherheit der geplanten Hängebrücke hat im gesamten Planungsprozess einen hohen Stellenwert. Dies schließt auch Aspekte der Suizidprävention ausdrücklich mit ein. Entsprechende Fragestellungen werden im Rahmen der weiteren Planung gemeinsam mit den zuständigen Fachstellen und unter Einbeziehung fachlicher Expertise sorgfältig betrachtet.

Zu möglichen Maßnahmen

Konkret prüfen wir baulich-technische Schutzvorrichtungen nach aktuellen Sicherheitsstandards. Dazu gehören beispielsweise vertikale oder horizontale Barrieren, wie sie an vergleichbaren Bauwerken in Deutschland bereits erfolgreich zur Gefahrenminimierung eingesetzt werden.

Zur Häufigkeit von Bürgerbedenken:

Rückmeldungen und Sorgen zu diesem Thema erreichen uns vereinzelt. Wir nehmen jede dieser Stimmen – ob über unser BUGA-Lokal oder auf schriftlichem Weg – sehr ernst. Sie fließen in die Risikoanalysen der Planungsphase ein.

Zum aktuellen Stand der Planung:

Die rechtlichen Bauleitplanverfahren und technischen Vorplanungen laufen kontinuierlich auf Hochtouren. In den vergangenen Wochen wurden weitere Detailausarbeitungen vorbereitet, um die kommenden Meilensteine dieses zentralen BUGA31-Projekts abzusichern.“