Dabei mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Contests, durchgeführt vom Verein Deutscher Ingenieure, bei ihren Entwürfen auf recycelte Materialien von den ehemaligen Häusern des Hochschulwettbewerbs „Solar Decathlon 2022“ setzen.
Das Siegerteam aus Simon Berger, Elias Walder und Emanuel Aigner von der Technischen Universität Wien überzeugte die Jury mit einem Bau, der sich „sensibel“ in die Natur einfüge und sich nicht in den Vordergrund dränge.
Die Studentinnen und Studenten stellen sich den zweistöckigen Flachdachbau so vor: Im Obergeschoss soll es einen Infopoint, ein Büro sowie ein Café mit einer großzügigen Terrasse geben – inklusive Ausblick auf die Hängebrücke und das Tal. Darunter skizziert das Trio ein Künstler-Atelier sowie ein Schlafzimmer und Wohnbereich. Für die Gewinner gab es 2.000 Euro Preisgeld.
Schlussendlich bleibt der Bauvorschlag nur eine Inspiration für die Planerinnen und Planer, so Daniela Ullrich von der BUGA gGmbH. Trotzdem werde man „sehr, sehr viel mitnehmen“. Eng war das Rennen um Platz eins allemal: 24 Teams bewarben sich, zwölf kamen nach Wuppertal, und die Besten lagen laut VDI dicht beieinander.