Hagen - Wuppertal - Köln Bahn ist zufrieden mit der Sanierung der Bahnstrecke

Wuppertal · Die Deutsche Bahn (DB) zieht eine positive Bilanz der Streckensanierung von Hagen über Wuppertal nach Köln. Seit Freitagabend (10. Juli 2026) sind dort die Regional-, Fernverkehrs- und Güterzüge wieder wie geplant unterwegs.

Der Wuppertaler Hauptbahnhof (Archivbild).

Foto: Achim Otto

Seit dem 6. Februar 2026 hatten rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB und der beauftragten Bauunternehmen auf dem rund 65 Kilometer langen Abschnitt 81 Kilometer Gleise, 51 Weichen und die Oberleitung erneuert. Hinzu kamen neue Schallschutzwände auf einer Länge von 3,6 Kilometern sowie vier Eisenbahnbrücken.

Außerdem wurde an zwölf Bahnhöfen gearbeitet: „Dazu gehören unter anderem moderne Bahnsteige und -dächer, Wetterschutzhäuser, verständliche Wegeleitsysteme, die optische Aufwertung von Personenunterführungen, moderne Beleuchtung, neue Treppeneinhausungen sowie die Herstellung der Barrierefreiheit.“

Die Hälfte der Bahnhöfe ist fertig saniert, an sechs weiteren (Schwelm, Wuppertal-Oberbarmen, -Barmen, -Hauptbahnhof, -Vohwinkel sowie Haan-Gruiten) wird noch bis zum 4. September gearbeitet. Das hat Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr (die Rundschau berichtete) insgesamt bis Ende 2027 – inklusive weitere Sperrungen.

Nach Angaben der Bahn wurde für die abgeschlossenen Arbeiten „ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag“ weniger ausgegeben als zunächst geplant. „Die finalen Kosten stehen erst fest, wenn alle Abrechnungen und Nachforderungen abgeschlossen sind.“ In der ersten Phase „nach einer Sanierung dieses Ausmaßes“ könne es unterdessen „noch zu Anlaufschwierigkeiten kommen“. Um diese zu beheben, seien Fachteams unterwegs.

Zufrieden zeigt sich die Bahn auch mit dem Ersatzverkehr, für den 200 Busse eingesetzt wurden: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat die DB InfraGO gemeinsam mit den Verkehrsverbünden und den Busunternehmen Verbesserungen am Ersatzverkehr vorgenommen.“ Die Ersatzbusse haben demnach rund 6,1 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Nach dem Ende der Korridorsanierung soll es eine „mindestens fünfjährige Baufreiheit auf der Fernbahnstrecke Hagen -Wuppertal - Köln“ geben. „Um den guten Zustand der Strecke zu erhalten, sind jedoch weiterhin Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich. Diese werden in kurzen, zumeist nächtlichen Sperrpausen umgesetzt“, heißt es.

(red/jak)