Mit Landesförderung SPD setzt auf „Familiengrundschulzentren“

Wuppertal · Die Wuppertaler SPD-Ratsfraktion begrüßt die geplanten „Familiengrundschulzentren“. Sie seien für Eltern, Kinder und Schulen gleichermaßen wichtig.

Yannik Düringer ist jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Foto: SPD

„Schon 2018 hat meine Fraktion die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, ob das Konzept der Familiengrundschule auch nach Wuppertal geholt werden kann. Damals scheiterte die Umsetzung noch an fehlenden Fördermitteln. Mit der neuen Landesförderung ist nun endlich der Weg frei, das erfolgreiche Modell auch in Wuppertal zu etablieren“, so Yannik Düringer (jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion).

Der schulpolitische Sprecher Jonas Klein: „Gerade für Grundschuleltern ist ein enger, organisierter Austausch mit dem pädagogischen Personal besonders wichtig. Anders als in der Kita entfallen im Schulalltag oft die kurzen ‚Tür-und-Angel-Gespräche‘, die viele Fragen schnell klären. Familiengrundschulen können diese Lücke sehr gut schließen – etwa mit Elterncafés, Beratung und einer gezielten Öffnung ins Quartier.“

„Familiengrundschulen stärken Eltern, Kinder und Schulen gleichermaßen. Deshalb ist es richtig, dass Wuppertal dieses Angebot nun umsetzt. Die SPD-Fraktion würde es ausdrücklich begrüßen, wenn sich künftig weitere Grundschulen an der Förderung beteiligen könnten. Ziel muss es sein, das Konzept der Familiengrundschule in Wuppertal dauerhaft zu verstetigen“, ergänzt Düringer.