Musik-Erzählung für die ganze Familie Schönheit, Phantasie und Mut

Wuppertal · „Die Werkstatt der Schmetterling“, eine musikalische Erzählung für Kinder nach einer Parabel von Gioconda Belli für Akkordeonorchester, Sprecher und Solisten – komponiert von Thomas Beimel – gibt es am Freitag (10. Juli 2026) um 18 Uhr in der Wagenhalle der Alten Feuerwache an der Gathe 6.

Der verstorbene Komponist Thomas Beimel hat Gioconda Bellis „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ vertont.

Foto: TalTonTheater

Damit erlebt die musikalische Erzählung „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ des Wuppertaler Komponisten Thomas Beimel eine besondere Neuauflage: Vor 20 Jahren wurde das Werk erstmals von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Musikerinnen und Musikern aus Wuppertal und Bochum aufgeführt – in Bochum, Wuppertal und Madrid.

Die erneute Realisierung des Projekts fällt in ein besonderes Gedenkjahr: 2026 jährt sich der Tod des Komponisten Thomas Beimel zum zehnten Mal. Das Projekt versteht sich daher auch als Würdigung eines Künstlers, der neben seinem kammermusikalischen Schaffen stets großen Wert auf musikpädagogische Arbeit legte und sich intensiv für die Förderung des Musik-Nachwuches engagierte.

Grundlage der musikalischen Erzählung ist die gleichnamige Parabel der nicaraguanischen Schriftstellerin Gioconda Belli. In ihrer poetischen Schöpfungsgeschichte entwirft sie eine Vision von Schönheit, Fantasie und Mut. Die Geschichte erzählt davon, wie viel Menschen erreichen können, wenn sie an ihre Ideen glauben, solidarisch handeln und den Mut haben, ihre Fantasie ernst zu nehmen.

Thomas Beimel übersetzte Bellis Erzählung in eine vielschichtige musikalische Sprache. Seine Komposition für Akkordeonorchester, Solisten und Sprecher zeichnet Szenen nach, spiegelt Stimmungen wider und lässt die Figuren der Geschichte klanglich lebendig werden. Der Erzähler Olaf Reitz – zugleich verantwortlich für die Textfassung – führt durch die Handlung. Musikalisch begleitet wird er von der Geigerin Gunda Gottschalk, die dem „Jungen Rodolfo“ eine Stimme verleiht, sowie von dem Tubisten Carl Ludwig Hübsch, dessen Instrument die Rolle der „Weisen Alten“ verkörpert.

Der Eintritt zu diesem poetischen Musikabend für die ganze Familie ist frei.