Samstag um 18 Uhr Der Ronsdorfer Orgelherbst beginnt schon im Juni

Wuppertal · Der Ronsdorfer Orgelherbst startet am Sonntag (21. Juni 2026) in der Reformierten Kirche an der Kurfürstenstraße. Den Auftakt bildet ab 18 Uhr ein Sommerkonzert unter dem Titel „Summertime“.

Silke Schneider und Jens-Peter Enk.

Foto: Stefan Kühn

Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk spielt ein sommerliches Orgelkonzert mit bekannten und neu entdeckten Orgelwerken. Nach dem Konzert gibt es auf dem Kirchenvorplatz einen „Sundowner“ sowie Gespräche und Informationen über die Orgel und die Musik des Konzertes.

Weiter geht es am 6. September um 17 Uhr. Dann ist Lukas Baumann von der Wuppertaler Kurrende singend sowie an der Orgel und am Flügel zu erleben und zu genießen – bei vielen
Liedern zusammen mit Jens-Peter Enk und bei manchen auch als Solist. Zu hören sind Jazz-Klassiker in ungewöhnlichem Gewand.

Am 11. Oktober werden die Besucherinnen und Besucher ab 17 Uhr von Tina Hermann, Arian Stettler und Jens-Peter Enk in die Welt der Filmmusik entführt. Da werden Melodien aus der „West Side Story“ und viele andere bekannte musikalische Leckerbissen nicht fehlen.

Am 21. November, dem Vorabend des Ewigkeits- bzw. Totensonntags, spielt Enk ab 17 Uhr zusammen mit Rolf Müller, dem katholischen Organisten des Altenberger Doms. Unter anderem wird die „Zauberflöten-Ouvertüre“ von Wolfgang Amadeus Mozart für vier Hände und Füße erklingen.

Den Abschluss der Konzertreihe bildet am 3. Januar 2027 ab 17 Uhr ein festliches Konzert mit Orgel und Trompete, von Barockmusik bis „Pomp and Circumstance“ – ein Hörgenuss mit Waldemar Jankus an der Trompete und Enk an der Orgel.

Silke Schneider (Vorsitzende des Freundeskreises Sauer-Orgel Ronsdorf) und der künstlerische Leiter Jens-Peter Enk: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich wieder auf ein Programm der Extraklasse und exzellente Musikerinnen und Musiker freuen.“

Der Ronsdorfer Orgelherbst ist eine Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wuppertal-Ronsdorf. „Wir freuen uns sehr, dass durch den Orgelherbst so viele Menschen den wunderbaren Klang unserer Orgel erleben und genießen konnten. Natürlich freuen wir uns auch, dass die Besucherinnen und Besucher mit ihren Spenden zum Erhalt der Orgel beitragen. Das ist eine große Hilfe“, so Presbyter Stefan Kühn.

Der Eintritt ist jeweils kostenlos, es wird um Spenden für den Erhalt der historischen Wilhelm-Sauer-Orgel gebeten. Sie wurde 1908 erbaut und gilt seitdem unter Organistinnen und Organisten als ein ganz besonderes Meisterwerk des Orgelbaus. Sie hat einen Spieltisch mit zwei Manualen und Pedal und verfügt über 30 unterschiedliche Register. Die bis heute im Ursprungszustand erhaltene Orgel steht seit 1985 unter Denkmalschutz.