31. Lions-Musikpreis in Wuppertal Den ersten Preis gab’s zweimal

Wuppertal · Konzentrierte Stille, virtuose Läufe und viel begeisterter Applaus: Beim 31. Lions-Musikpreis des Distrikts 111-Westfalen-Ruhr wurde die Musikhochschule Wuppertal für einen Tag zur Bühne junger Klaviertalente.

Zwei erste Preise holten Vincent Heeren (16) aus Herne und die Wuppertalerin Lea Terziyska (17).

Foto: Ingo Klatt

Schon am Vormittag traten neun junge Musikerinnen und Musiker im Alter von sieben bis 15 Jahren im Nachwuchswettbewerb an. Den ersten Preis gewann der zwölfjährige Florin Hacke aus Wuppertal mit einem Präludium und einer Fuge aus dem „Wohltemperierten Klavier II“ von Johann Sebastian Bach. Möglich wurde der Nachwuchswettbewerb durch den Hauptsponsor Coroplast.

Am Nachmittag wurde es noch einmal spannend: Fünf junge Pianistinnen und Pianisten traten im eigentlichen Lions-Musikpreis an. Besonders überzeugend spielten Lea Terziyska (17) aus Wuppertal und Vincent Heeren (16) aus Herne, beide Studierende an der Folkwang Universität der Künste. Ihre Darbietungen ragten deutlich heraus, sodass die Jury zwei erste Preise vergab. Lea Terziyska begeisterte unter anderem mit Debussys „Clair de Lune“ und einer Polonaise von Chopin.