„Wir haben lange getüftelt, weil wir durch ein zugänglicheres Programm mehr Leute ansprechen wollen“, erklärt Witt, der die am 3. Oktober um 11 Uhr startende Veranstaltung im Großen Saal der Stadthalle auch moderiert. Hintergrund: „Zuletzt war es fast ein reines Sinfoniekonzert, jetzt wollen wir es etwas kleinteiliger mit drei eigenständigen Werken gestalten.“
Dabei rücken zwei herausragende Solistinnen in den Mittelpunkt des Bühnen-Geschehens: Die Geigerin Jaha Lee (Erste Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Wuppertal) interpretiert Jean Sibelius’ Violinkonzert – eines der bedeutendsten und meistgespielten Werke des 20. Jahrhunderts. Und Sängerin Francesca Chiejina (neues Ensemblemitglied der Oper Wuppertal) präsentiert Richard Strauss’ „Vier letzte Lieder“, einen Höhepunkt der Spätromantik. Die vier Gedichte entfalten eine poetische Klangwelt zwischen Natur, Vergänglichkeit und Abschied.
Zum Start des Programms spielt das Wuppertaler Sinfonieorchester Wolfgang Amadeus Mozarts Ouvertüre zu „Der Schauspieldirektor“, die mit feinem Humor das Theaterleben karikiert. Eine der schönsten Liebesgeschichten der Welt hat Pjotr I. Tschaikowski in seiner Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ beschrieben. Mit kraftvollen Orchesterklängen erzählt das Werk von Leidenschaft, Konflikt und der überwindenden Kraft der Liebe.
Der Reinerlös des Vormittags in der Historischen Stadthalle kommt in diesem Jahr dem Förderverein „FrauenBeratung Wuppertal“ zugute. Seit mehr als zwei Jahrzehnten begleitet er die „FrauenBeratung Wuppertal“ verlässlich und engagiert und trägt mit seiner Unterstützung maßgeblich dazu bei, dass Frauen in schwierigen Lebenssituationen professionelle Beratung und Begleitung erhalten. „Für mich ein besonderes Herzensanliegen“, freut sich Oberbürgermeisterin Miriam Scherff über den Verwendungszweck.