Reihe „Da war ich drin“ Eine pianistische Sternstunde

Wuppertal · Mao Fujita und Kent Nagano sorgten für ein besonderes Highlight beim Klavierfestival Ruhr in der Historischen Stadthalle Wuppertal.

Standing Ovations für Mao Fujita und Kent Nagano in der Stadthalle.

Foto: Dana Schmidt/Klavierfestival Ruhr

Scheu betritt er die Bühne wie ein 14-jähriger Teilnehmer bei „Jugend musiziert“. Doch was Mao Fujita dann bei Johann Sebastian Bachs Chaconne in der Bearbeitung von Busoni aus den Tasten zaubert, klingt wie bei Arturo Benedetti Michelangeli in seinen reifen Jahren.

Das Klavierfestival Ruhr sorgte am vergangenen Mittwoch einmal mehr für eine pianistische Sternstunde in der Stadthalle. Denn der 28-jährige Japaner stellte auch bei Beethovens berühmten dritten Klavierkonzert, begleitet vom deutschen Symphonie-Orchester Berlin, eine enorme Musikalität unter Beweis, profitierte dabei auch vom einfühlsamen Dirigat Kent Naganos, des 74-jährigen Grandseigneurs am Taktstock. Dieser entfachte nach der Pause mit seinem klanggewaltigen Orchester weitere Begeisterungsstürme mit Dvoraks Symphonie „Aus der Neuen Welt“.

Lang Lang: Vorverkauf startet am 17. Juli

Und weitere Sternstunden stehen an: Am 20. November gastiert Lang Lang in der Stadthalle, dort beginnt der Vorverkauf am 17. Juli. Bereits zu haben sind Karten für den Auftritt des Ausnahmepianisten Igor Levit an gleichem Ort im Juli nächsten Jahres. Er spielt unter anderem die Hammerklaviersonate im Rahmen einer Gesamtpräsentation aller Beethoven-Sonaten an acht Terminen.