„Ubuntu ist weit mehr als ein Kulturfestival, es lädt uns ein, unseren Blick auf Kultur zu erweitern. Es macht sichtbar, was längst Teil unserer Stadt ist. Künstlerinnen und Künstler mit internationaler Familiengeschichte eröffnen den Blick auf Kunstformen, die unsere Gesellschaft bereichern, aber in unseren Kulturinstituten und auf unseren Bühnen immer noch nicht selbstverständlich vertreten sind“, so der CDU-Politiker,
Köster weist darauf hin, dass „Wuppertal eine internationale Stadt“ sei und die Vielfalt den „Alltag, die Nachbarschaften, Schulen, Unternehmen und Politik prägt, in unserer Kulturlandschaft“ widerspiegele. Es komme darauf an, „nicht, was manche befürchten, unser Kulturverständnis zu ändern“. Vielmehr, so Köster, gehe es darum, den Kulturbegriff zu erweitern: „Neue internationale Kunst- und Kulturverständnisse nehmen niemandem etwas weg. Sie öffnen neue Perspektiven. Sie machen unsere gemeinsame Kultur reicher.“
In diesem Zusammenhang begrüßte Köster es als Vorsitzender des Aufsichtsrates des Pina-Bausch-Tanztheaters, dass das Festival vor dem ehemaligen Schauspielhaus stattfand: „Für mich ist dieser Ort weit mehr als ein Gebäude, er steht für den Mut, Kunst immer wieder neu zu denken. Pina Bausch hat das Tanztheater nicht dadurch weltberühmt gemacht, dass sie Bekanntes wiederholt hat.“
Sie habe „immer Grenzen überschritten, Menschen aus aller Welt zusammengebracht und neue Ausdrucksformen geschaffen. Deshalb freue ich mich besonders, dass das Ubuntu-Festival hier stattgefunden hat, denn der Ort und das Festival erzählen dieselbe Geschichte.“