Der Großteil des Programms steht noch nicht fest: Das Zentrum ruft Kunstschaffende mit einem Open Call dazu auf, sich mit eigenen Projekten zu bewerben und das Festival aktiv mitzugestalten. Inhaltlich geht es darum, wie die freie Kulturszene mit KI umgeht – kritisch, spielerisch und interdisziplinär.
Typische Fragen: Wie verändert KI künstlerisches Arbeiten? Welche Risiken entstehen? Und welche Rolle spielt die Technologie in gesellschaftlichen und politischen Prozessen, beispielsweise bei Wahlen? Ob Theater, Tanz, Literatur, Medienkunst oder Musik: Gesucht werden Arbeiten, die KI nicht nur als Werkzeug nutzen, sondern auch als Thema oder Gegenüber begreifen.
Der bundesweite Open Call läuft bis Ende dieses Jahres. Eingereicht werden können Aufführungen, Ausstellungen, Installationen, Workshops oder offene Diskussionsformate. Insgesamt sollen bis zu 45 künstlerische Positionen Teil des Festivals werden. Damit aus den Einreichungen ein stimmiges Gesamtprogramm entsteht, soll ein interdisziplinär besetzter Beirat die Auswahl begleiten, der Projekte sichtet, Empfehlungen ausspricht und inhaltliche Schwerpunkte mitentwickelt.
Dass das Festival in dieser Form möglich wird, liegt auch an Fördermitteln von Bund und Land. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur.
Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh hat sich besonders für die Förderung eingesetzt. Ziel sei es, so Lindh, Wuppertal bundesweit stärker als Kulturstandort sichtbar zu machen und langfristige Netzwerke zu schaffen.
Ticketpreise stehen noch nicht fest, vorgesehen sind allerdings sowohl Festivalpässe als auch Tickets für einzelne Formate, die das individuelle Interesse wecken.Wer eine Projektidee hat, kann sich per E-Mail an [email protected] melden. Weitere Informationen zum Projekt und den Bewerbungskriterien gibt es online auf der Homepage www.dieboerse-wtal.de