Das weibliche Musik- und Performance-Festival, das am 4. und 5. September 2026 in der Alten Feuerwache an der Gathe stattfindet, richtet sich insbesondere an FLINTA-Künstlerinnen. FLINTA ist ein Akronym und steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen. Es handelt sich um eine Sammelbezeichnung für Menschen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität von Diskriminierung betroffen sind.
„Das ‚Future Now‘-Festival zeigt eindrucksvoll, wie lebendig, politisch und innovativ Popkultur sein kann. Besonders dann, wenn gezielt Räume für diejenigen geschaffen werden, die im Kulturbetrieb und insbesondere in der populären Musik strukturell häufig weniger Sichtbarkeit, Auftrittsmöglichkeiten und Förderung erhalten“, so Lindh.
Der SPD-Politiker: „Noch immer dominieren Männer viele Bühnen, Line-ups und Entscheidungsstrukturen in der Musikbranche. Festivals wie ‚Future Now‘ schaffen deshalb bewusst einen Raum, in dem Künstlerinnen ihre Perspektiven, ihre Kunst und ihre Stimmen sichtbar machen können. Das ist nicht nur eine Frage von kultureller Vielfalt, sondern auch von Gerechtigkeit und künstlerischer Freiheit.“
Das Festival findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Neben Konzerten gehören künstlerische Performances, Austauschformate und Diskussionen zum Programm. „Kunst lebt von Vielfalt, von unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven. Wenn wir gezielt Künstlerinnen und FLINTA-Personen unterstützen, stärken wir nicht nur einzelne Projekte, sondern die gesamte Kulturlandschaft“, betont Lindh. „Dass der Bund dieses Festival im Rahmen seines neuen Förderprogramms unterstützt, ist ein wichtiges Signal für eine offene, vielfältige und gerechtere Kulturförderung.“
Die Bundesförderung soll dazu beitragen, das Festival weiterzuentwickeln, neue künstlerische Positionen einzuladen und die Sichtbarkeit von FLINTA-Künstlerinnen in der Popmusik nachhaltig zu stärken.
Lindh: „Gerade rund um den Internationalen Frauentag am 8. März wurde wieder deutlich, wie wichtig es ist, Gleichstellung nicht nur zu fordern, sondern dauerhaft zu fördern. Initiativen wie das ‚Future Now‘-Festival zeigen, wie gute Kulturpolitik aussehen kann: Sie schafft langfristig Räume für Sichtbarkeit, Teilhabe und künstlerische Freiheit.“