Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland diskutieren zu aktuellen und künftigen Entwicklungen von Prävention, Gesundheitsschutz und gesundheitlicher Chancengleichheit.
„Der Kongress macht deutlich: Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist weit mehr als eine Verwaltungsstruktur, er ist ein zentraler Pfeiler für eine gesunde Gesellschaft. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig ein starker ÖGD ist und welches Potenzial in ihm steckt“, so die Verwaltung.
Gerade Wuppertal stehe „beispielhaft für die Herausforderungen und Chancen in Bezug auf Stadtgesundheit. Unterschiedliche Lebensverhältnisse, soziale Ungleichheit und Umweltbelastungen beeinflussen unmittelbar die Gesundheit der Menschen.“
Die Stadt Wuppertal setzt deshalb auf eine „klare Strategie: Prävention, starke Quartiere, die Berücksichtigung von Umwelt- und Klimafaktoren sowie tragfähige Strukturen für Alltag und Krisen als Säule für die Gesundheit der Menschen.“
Ein zentraler Ansatz sei „die enge Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung ebenso wie die Vernetzung mit wichtigen Partnern aus dem Gesundheitswesen, Akteuren im Quartier und die Partizipation der Zivilgesellschaft. Denn Gesundheit entsteht vor Ort und im Zusammenspiel vieler Akteure.“
Dr. Katrin Linthorst (Beigeordnete für Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht): „Eine gesunde Gesellschaft benötigt einen starken Öffentlichen Gesundheitsdienst. Gemeinsam stehen wir dafür ein, Gesundheit vor Ort verlässlich zu sichern, Versorgung gerecht zu gestalten und unsere Systeme krisenresilient aufzustellen - mit dem Mut, neue Wege zu gehen und Prävention wie Kooperation konsequent zu stärken.“