Fast jeder zweite Mensch ist im Laufe seines Lebens mit einer Krebserkrankung konfrontiert – informiert zu sein lohnt sich immer. Wie leben Betroffene mit der Erkrankung und welche Behandlungswege gibt es? Welchen Einfluss hat die medizinische Schwerpunktbildung auf die Behandlung? Wie wirken die neuen Therapieformen und wo bekomme ich als Krebspatientin bzw. -patient Hilfe, auch bei der Wiedereingliederung?
In der Wandelhalle informieren Expertinnen und Experten an rund 35 Infoständen rund um Themen wie Prävention, Diagnostik, Selbsthilfe und viele weitere Unterstützungsangebote.
Ein wichtiges Angebot ist „Meet the Experts“, ein Stand, an dem man mit allen Ärztinnen und Ärzten der 13 Organkrebszentren ins Gespräch kommen kann. Chef- und Oberärztinnen und -ärzte sowie weitere Experten stehen an Stehtischen für Gespräche zur Verfügung. Hier wird Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit von persönlichen Fragen und Antworten gegeben.
● 9:30 – 10 Uhr: Dermatologische Tumore – Klinikdirektorin Prof. Hofmann
● 10 – 10:30 Uhr: Gynäkologische Tumore – Klinikdirektor Prof. Fleisch und Brustkrebs – Chefärztin Prof. Bjelic-Radisic
● 10:30 – 11 Uhr: Schilddrüsenkrebs – Chefärztin Anke Meyer
● 11 – 11:30 Uhr: HNO-Tumore – Chefarzt Lars Stöbe
● 11:30 – 12 Uhr: Lungenkrebs – Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Biancosino
● 12 – 12:30 Uhr: Speiseröhrenkrebs – Prof. Schröder und Dickdarmkrebs – Dr. Köhler
● 13 – 13:30 Uhr: Bauchspeicheldrüsenkrebs – Klinikdirektor Prof. Gebauer und Analkarzinom – Zentrumsleiter Prof. Bönicke
● 13:30 – 14 Uhr: Leukämien und Lymphome: Frau Dr. Schostok / Chefarzt Dr. Schmalz
● 14:30 – 15 Uhr: Prostatakarzinom – Dr. Dürbeck
● 15 – 15:30 Uhr: Blasen- und Nierenkrebs – Priv.-Doz. Dr. Degener
Am Vormittag werden in zwei großen Panel-Diskussionen im Offenbach-Saal mit betroffenen Patientinnen und Patienten relevante Themen besprochen: „Kliniken bilden medizinische Schwerpunkte – was heißt das für meine Behandlung?“ und „Den Krebs an der Wurzel packen – individualisierte Krebstherapie der Zukunft“.
Der Achtsamkeitsforscher Prof. Dr. med. Tobias Esch hält einen Impulsvortrag zum Thema: „Wofür stehen Sie morgens auf? ‒ Warum Sinn und Bedeutung entscheidend für unsere Gesundheit sind“.
Nachmittags stehen zwei weitere Panel-Diskussionen im Offenbach-Saal an. Themen sind: „Den Menschen behandeln, nicht den Krebs: Bewegung – Ernährung – Achtsamkeit“ und „Den Krebs im Rückspiegel: Was nun? Wie werde ich wo unterstützt? Wie komme ich zurück in den Beruf?“
Hier wird neben Patientinnen und Patienten sowie und Ärztinnen und Ärzten auch der Leiter des Wuppertaler Sozialamtes Michael Lehnen teilnehmen. Er beleuchtet, welche Rolle die Unterstützungsangebote des Sozialamtes bei der Bewältigung der beruflichen und finanziellen Herausforderungen einer chronischen Erkrankung spielen können.
Das vollständige Programm des 2. Wuppertaler Patientenkongresses findet sich unter www.helios-gesundheit.de/veranstaltungen-wuppertal. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.