„Ziel war es, die Gesundheitsförderung und Prävention in Wuppertal weiter zu stärken, bestehende Strukturen besser zu vernetzen und die Stadt krisenresilienter aufzustellen“, so die Verwaltung.
An einem runden Tisch tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Krankenhäusern, Arztpraxen und der Wohlfahrtspflege mit Experten der Universität und des Apothekerverbandes aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten darüber, wie sie Menschen in Wuppertal besser erreichen und Krankheiten wirksamer vorbeugen können.
„Dabei blickten sie vor allem auf die langfristige Zusammenarbeit. Obwohl es in der Stadt bereits viele gute Initiativen gibt, fehlt oft die nötige Verbindung zwischen den einzelnen Projekten. Nur wenn alle Beteiligten ihr Wissen bündeln, entfaltet die Prävention ihre volle Kraft“, heißt es.
Dr. Katrin Linthorst (Beigeordnete für Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht): „Die Veranstaltung hat gezeigt, wie groß die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir verbindlichere Strukturen brauchen, um Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig in unserer Stadt zu verankern.“
Ein besonderes Augenmerk legten die Fachleute auf den Klimawandel. Vor allem die zunehmende Hitze stellt das Gesundheitssystem vor neue Aufgaben. Die Expertinnen und Experten waren sich einig, dass Hitzeschutz künftig weit über die Medizin hinausreicht. Kirstin Lintjens (Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Wuppertal): „Hitzeschutz ist kein isoliertes Thema, sondern betrifft viele Lebensbereiche. Wir brauchen abgestimmte Pläne und feste Zuständigkeiten, die auch Kliniken und Altenheime fest mit einbeziehen.“
Aus der Analyse entstanden bereits erste Ideen für die Zukunft. Die Stadt will Netzwerke ausbauen und Angebote besser aufeinander abstimmen. „Die Teilnehmenden bewerteten das Treffen als wichtigen Startschuss. Die Stadt wird die angestoßenen Prozesse weiter begleiten und nun gemeinsam mit allen Partnern konkrete Maßnahmen umsetzen“, kündigt die Verwaltung an.