„Die Botschaft ist einfach – und stark: Wer früh impft, schützt sich später. Denn viele HPV-bedingte Krebsarten entstehen erst Jahre nach einer Infektion. Trotzdem sind noch immer viel zu wenige Kinder und Jugendliche gegen die sogenannten Humanen Papillomviren (HPV) geimpft – obwohl die Impfung einen zuverlässigen Schutz vor einer Infektion und damit vor mehreren Krebsarten bieten kann. Für Mädchen als auch für Jungen“, so die Verwaltung
Im Rahmen der Kampagne verteilt und plakatiert das Gesundheitsamt in den kommenden Wochen stadtweit Informationsmaterialien. Ziel ist es, Eltern, Jugendliche und junge Erwachsene niedrigschwellig darauf aufmerksam zu machen, dass es eine HPV-Impfung gibt, dass sie wirksam vor bestimmten Krebsarten schützen kann und dass sie für alle Geschlechter ab neun Jahren empfohlen wird.
„Für viele Ratsuchende im Erwachsenenalter kommt die Impfung leider zu spät, um sich selbst und andere noch optimal zu schützen. Mit unserer Kampagne möchten wir Eltern in Wuppertal dabei unterstützen, eine informierte Entscheidung zu treffen und ihren Kindern einen wirksamen Schutz für die Zukunft zu ermöglichen“, so Sarah Blumenroth von der Beratungsstelle.
Susanne Ries (Ärztin aus dem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes) weist darauf hin, dass die Impfung unter anderem in den Kinder- und Jugendärztlichen Praxen durchgeführt werden kann.
Die Kampagne ist ein Projekt der neu gegründeten Abteilung Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung des Gesundheitsamtes Wuppertal. Teil dieser Abteilung ist auch die Bergische Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit, die die Aktion initiiert hat.