Kritik an geplanten Maßnahmen Wuppertal Institut für Tempolimit statt Tankrabatt

Wuppertal · Dr. Sascha Samadi und Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut kritisieren die geplanten Steuersenkungen auf Benzin und Diesel als „ökonomisch kontraproduktiv“.

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick (Wuppertal Institut) im Jahr 2020 mit der damaligen Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Foto: Wuppertal Institut/C. Hasken

„Eine Förderung fossiler Energieträger mit der Gießkanne, wie die kürzlich von der Bundesregierung angekündigten zeitweisen Steuersenkungen auf Benzin und Diesel, belasten die öffentlichen Haushalte und konterkarieren die gerade jetzt wichtige Lenkungswirkung des Preises auf der Nachfrageseite“, heißt es in einer Stellungnahme.

Nur mit einem „absoluten Nachfragerückgang“ könne „national wie international, den Regeln von Angebot und Nachfrage folgend, ein preismindernder Effekt erreicht werden. Eine Reduktion der Tankrechnung durch Steuersenkungen lindert zwar kurzfristig die Symptome, adressiert aber nicht die dahinter liegenden Ursachen und Abhängigkeiten.“ Ein Tempolimit sei sinnvoller statt eines Tankrabatts.

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