Bergische Uni Bestens vermittelte Infos zum „Deutschlandstipendium“

Wuppertal · Die Kommunikationsarbeit an der Bergischen Universität Wuppertal ist ausgezeichnet worden: Beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschlandstipendium Stories“ gehört sie zu den fünf Gewinnerhochschulen.

Annika Grübler und ihr Team überzeugten mit ihrer Kommunikationsarbeit beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschlandstipendium Stories“.

Foto: Daniela Aldinger / Stifterverband

Der Preis wurde Ende Mai 2026 in Stuttgart verliehen und ist verbunden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, das in die Weiterentwicklung der Kommunikationsmaßnahmen fließen soll.

Ausgezeichnet wurde insbesondere der kommunikative Ansatz, das „Deutschlandstipendium“ nicht allein als Förderprogramm, sondern als lebendiges Netzwerk aus Fördernden, Studierenden und Alumni sichtbar zu machen. Unter den Leitgedanken „Engagement leben. Chancen schenken.“ und „Lebendiges Netzwerk. Gemeinsam gestalten.“ setzt die Bergische Uni auf persönliche Geschichten, Begegnungen und vielfältige Formate, die das gesellschaftliche Engagement der Beteiligten in den Mittelpunkt stellen.

Die Preisverleihung in Stuttgart.

Foto: Daniela Aldinger / Stifterverband

„Das Deutschlandstipendium lebt von den Menschen, die sich darin engagieren – von Fördernden, die Chancen eröffnen, ebenso wie von Studierenden, die diese Unterstützung nutzen, um Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen“, sagt Annika Grübler (Leiterin des Deutschlandstipendiums an der Bergischen Uni). „Dass unsere Kommunikationsarbeit nun bundesweit ausgezeichnet wurde, freut uns sehr. Die Ehrung bestätigt unseren Ansatz, nicht nur über Förderung zu sprechen, sondern die Geschichten und Begegnungen dahinter sichtbar zu machen.“

Seit der Einführung des Deutschlandstipendiums im Jahr 2011 hat sich das Förderprogramm an der Bergischen Universität kontinuierlich entwickelt. Während im ersten Förderjahr 67 Studierende mit Unterstützung von 27 Fördernden gefördert wurden, erhalten im Förderjahr 2025/26 bereits 292 Studentinnen und Studenten ein Stipendium.

Unterstützt wird das Programm inzwischen von 84 Fördernden sowie rund 150 weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern über eine Crowdfunding-Initiative. Insgesamt konnten seit Beginn des Programms rund 2.640 Studentinnen und Studenten gefördert werden. Die privaten Fördermittel summieren sich auf mehr als 4,3 Millionen Euro.

Ein zentraler Bestandteil der ausgezeichneten Kommunikationsstrategie ist das Storytelling über persönliche Erfahrungen und gesellschaftliches Engagement. Dazu gehören Videoprojekte, Newsletter, Social-Media-Formate und Veranstaltungen, die Begegnungen zwischen Fördernden, Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumni ermöglichen und Anlässe für weitere Kommunikation schaffen.

Auch der 2024 eingeführte Ehrenamtspreis des Deutschlandstipendiums spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit ihm würdigt die Universität das gesellschaftliche Engagement ihrer Stipendiatinnen und Stipendiaten – von Bildungsprojekten über kulturelle Initiativen bis hin zum Einsatz bei Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz oder Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Mit dem Preisgeld möchte das Team um Annika Grübler die Kommunikationsformate weiter ausbauen. Geplant ist insbesondere die Weiterentwicklung der Videokommunikation, um zusätzliche Perspektiven aus dem Netzwerk – etwa von Alumni oder aus Begegnungen zwischen Fördernden und Studierenden – stärker sichtbar zu machen.