„Die Krawatte“ ist in dieser Zeit zu einem Lern- und Begegnungsort für Neuzugewanderte und Alteingesessene geworden. Um die Arbeit der „Krawatte“ mittelfristig zu sichern, hat sie im Rahmen der städtischen Haushaltsplanberatungen einen jährlichen Zuschuss von 60.000 Euro beantragt. Das wird von der Heckinghauser SPD unterstützt.
„Mittlerweile kommen jede Woche rund 800 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen zu ganz unterschiedlichen Angeboten: Sprach- und Leseförderung, IT-Kurse, Hausaufgabenbetreuung, waldpädagogische Angebote, Musikunterricht, ein Zirkus-Projekt, Frühfördergruppe für Kleinkinder, Konzerte, Kooperationen mit Kitas und Grundschulen, Diskussionsveranstaltungen, interreligiöse Projekte, Begegnungsfeste und vieles mehr“, so die SPD. Diese Arbeit wird in großen Teilen von rund 90 Ehrenamtlichen getragen.
„Die Krawatte ist in den wenigen Jahren ihres Bestehens zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Lebens in unserem Stadtteil geworden. Sie genießt mit ihrer Arbeit bundesweite Anerkennung. Das zeigen die vielen Preise, mit denen sie bereits ausgezeichnet wurde“, erklärt Fraktionssprecher Alexander Dörr. In der vergangenen Woche war die Arbeit der Einrichtung mit dem ersten Platz des Deutschen Lesepreises geehrt worden. Dies zeige, „welch große Bedeutung die Sprach- und Leseförderung in der Arbeit der Krawatte“ habe.
Bezirksbürgermeister Stefan Kühn: „Die Krawatte fördert Bildung und Begegnung und gibt Beratung. Sie ist eine Hoffnungsgeschichte für ganz viele Menschen, für Heckinghausen und Wuppertal. Wir brauchen dieses vorbildliche Engagement auch in den nächsten Jahren.“