Heckinghausen Parkplatz, Schläge und massive Konsequenzen

Wuppertal · Ein Vorfall am 8. Oktober 2025 in der Straße Rauental ist einem 55 Jahre alten Mann teuer zu stehen gekommen. Er war nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit der Polizei aneinandergeraten.

Schild vor derm Gebäude der Staatsanwaltschaft an der Wuppertaler Hofaue

Foto: Christoph Petersen

Der Mann parkte an dem Tag laut Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert einen Polizeiwagen zu, der vor seiner Garagenzufahrt stand. „Das Einsatzfahrzeug wurde zuvor von der Besatzung dort abgestellt, um einen Einsatz wahrzunehmen.“

Als die Beamten zu ihrem Funkwagen zurückkehrten, habe sich der Mann inzwischen entfernt. „Er kehrte erst nach etwa 15 Minuten zurück, obwohl die Polizisten mit Hilfe des Martinshorns auf die Situation aufmerksam gemacht hatten, um einen Folgeeinsatz wahrnehmen zu können“, so die Staatsanwaltschaft.

Bei dem Versuch der Beamten, die Situation verbal zu klären, habe der Mann auf eine Polizistin eingeschlagen. Er sei daraufhin gefesselt worden: „Dabei leistete er weiterhin Widerstand, bei dem ein weiterer Polizist eine leichte Verletzung erlitt.“

Die Staatsanwaltschaft hatte „wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Widerstand und vorsätzlicher Körperverletzung“ ermittelt. Der 55-Jährige wurde zu einer fünfstelligen Geldstrafe verurteilt.

Damit aber nicht genug. Der Polizei verfasste einen Bericht, „der eine Überprüfung der geistigen Fähigkeiten des Beschuldigten hinsichtlich der Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Raum anregt“.

Die Staatsanwaltschaft weist unterdessen darauf hin, dass „Übergriffe gegen Polizeibeamte und andere Einsatzkräfte in einem extra hierfür eingerichteten Sonderdezernat bearbeitet und konsequent verfolgt“ werden.

(red)