Die EInsatzkräfte bekämpften den Brand zunächst mit drei C-Rohren . „Im weiteren Verlauf war es notwendig, Schaum als Löschmittel einzusetzen, um den Brand effektiver unter Kontrolle zu bringen“, so die Feuerwehr. Der Fahrer des LKW hatte sich selber aus der Schlafkabine gerettet. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt.
Die Löscharbeiten gestalteten sich unterdessen aufwendig. Um in alle Ecken zu kommen, wurde über das Technische Hilfswerk ein geeignetes Fahrzeug angefordert, mit dem der LKW entladen werden konnte. Erst dadurch war es möglich, die restlichen Glutnester gezielt abzulöschen.
Aufgrund des nur eingeschränkt vorhandenen Löschwassers auf der Autobahn unterstützten die Feuerwehr Erkrath und die Feuerwehr Hilden jeweils mit einem Fahrzeug. Sie stellten mithilfe eines Pendelverkehrs die Versorgung an der Einsatzstelle sicher.
Insgesamt war die Feuerwehr mit 33 Kräften und 14 Wagen im Einsatz. Hinzu kam das Umweltamt des Kreises Mettmann. Noch während der Löscharbeiten der Feuerwehr übernahm die Polizei erste Ermittlungen mit Blick auf die Brandursache. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse geht sie davon aus, dass der Brand des Lkw auf einen technischen Defekt der Standheizung zurückzuführen ist.
„Aktuell laufen noch die Bergungsarbeiten am Brandort - die Arbeiten werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach noch bis in den späten Abend hinziehen. Der Rastplatz ist voraussichtlich noch bis Mittwoch gesperrt“, teilte die Feuerwehr am Mittag mit. Der wirtschaftliche Schaden des völlig ausgebrannten Lkw, der mit Pappe beladen war, wird auf eine Summe von rund 300.000 Euro geschätzt.