Beherbergungsstatistik Tourismus im bergischen Städtedreieck zieht an

Wuppertal · Der positive Trend im bergischen Tourismus wird derzeit insbesondere vom Städtedreieck getragen, das sich deutlich dynamischer entwickelt als das Bergische Land insgesamt. Das geht aus einem Bericht des NRW-Tourismus-Dachverbands auf Basis der amtlichen Beherbergungsstatistik hervor.

Das 2023 eröffnete Schwebodrom in Wuppertal ist einer der Anziehungspunkte.

Foto: Christoph Petersen

Begleitet wird diese Entwicklung von der gemeinsamen touristischen Vermarktung der Region durch den Verein „Bergisches Land Tourismus Marketing“. Im Städtedreieck Wuppertal, Solingen und Remscheid wurden im Zeitraum von Januar bis September 2025 insgesamt 625.604 Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt damit über dem NRW-Landesdurchschnitt von rund plus 1 Prozent.

Besonders dynamisch entwickelte sich der September 2025: Mit 82.122 Übernachtungen erreichte das Städtedreieck ein Wachstum von 12 Prozent und zählt damit zu den wachstumsstärkeren urbanen Tourismusregionen in Nordrhein-Westfalen.

„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich das bergische Städtedreieck insgesamt positiv entwickelt“, sagt Anne Gebuhr (Geschäftsführerin des „Bergisches Land Tourismus Marketing“). „Gerade die Entwicklung im Spätsommer und Frühherbst bestätigt die Attraktivität der Städte für Kurzurlaubs- und Freizeitreisen.“

Wuppertal bewegte sich demnach von Januar bis September „auf einem stabilen, hohen Übernachtungsniveau“ (minus 0,3 Prozent), während Solingen (plus 22,7 Prozent) und Remscheid (plus 12,6 Prozent) im selben Zeitraum Zuwächse verzeichneten. Im Einzelmonat September lagen alle drei Städte im Plus.

Stephan A. Vogelskamp (Vorstandsmitglied des Bergisches Land Tourismus Marketing): „Die Zahlen zeigen eine klare positive Tendenz für das Bergische Städtedreieck. In einem insgesamt nur moderat wachsenden NRW-Tourismus ist das ein Ergebnis, das die Wettbewerbsfähigkeit der Region unterstreicht.“ Im NRW-Vergleich hebe sich das Städtedreieck damit von vielen anderen urbanen Regionen ab, die im bisherigen Jahresverlauf nur geringe Zuwächse oder Rückgänge verzeichneten.