Briefe von Leserinnen und Lesern „Gebührenberechnungen noch einmal gründlich überdenken“

Wuppertal · Betr.: Artikel „Druck auf E-Scooter-Verleiher“, Rundschau vom 7. Februar 2026

E-Scooter am Islandufer.

Foto: Achim Otto

Da lese ich in der Rundschau, dass die Betreiber der E-Scooter eine monatliche Gebühr von 2,50 Euro pro Scooter bezahlen, damit sie diese betreiben dürfen, und man diesen Betrag jetzt eventuell auf fünf Euro erhöhen will. Das ist in meinen Augen ein schlechter Witz.

Der Preis für den Gebrauch eines E-Scooters für die Dauer von zehn Minuten liegt zwischen zwei und vier Euro (ein Euro fürs Freischalten und zwischen 10 und 30 Cent pro Minute, je nach Anbieter). Da darf man sich nicht wundern, wenn die Dinger wie „Pilze aus dem Boden schießen“ und man nichts gegen die missbräuchliche Nutzung und vor allem das wilde Abstellen unternimmt.

Ich habe nichts gegen E-Scooter, wenn die Teile ordnungsgemäß genutzt und abgestellt werden. Sie sind eine gute Alternative zum ÖPNV, auch wenn ich sie selbst (leider) nicht nutzen kann. Aber ich denke, die Verantwortlichen sollten die Gebührenberechnungen noch einmal gründlich überdenken.

Klaus Döring

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