Fußball-RL: 2:2 (1:2) gegen BVB U23 WSV durch Neuzugänge verbessert – und mit einem Punkt

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat das zweite Heimspiel des Jahres mit einem Remis beendet. Die Mannschaft von Trainer Mike Wunderlich trennte sich am Samstagnachmittag (7. Februar 2026) gegen die U23 von Borussia Dortmund mit 2:2 (1:2).

Der Jubel nach dem 1:0.

Foto: Dirk Freund

Wunderlich bot drei der fünf Winter-Neuzugänge in der Startformation auf: Josue Santo, Cenk Durgun und Marko Stojanovic. Noah Heim saß zunächst auf der Bank, Nicolas Hirschberger fiel wegen eines Faserrisses aus.

Der WSV fand vor 1.973 Fans, darunter 310 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre mit freiem Eintritt, direkt gut in die Partie – und ging früh in Führung. Santo wurde geschickt, scheiterte aber an BVB-Keeper Silas Ostrzinski, ebenso wie Celal Aydogan im Nachschuss. Vincent Schaub traf aber im dritten Versuch – 1:0 (8.). Der WSV agierte engagiert und attackierte früh. Dortmund kam offensiv zunächst nicht zur Entfaltung.

Bilder: Das WSV-Spiel gegen den die Dortmunder U23
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Das WSV-Spiel gegen den BVB U23

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Langsam aber wurde der BVB offensiver und glich aus. Michael Eberwein wurde zu spät angegriffen und schloss aus elf Metern flach links unten ab – 1:1 (25.). Einen Schuss von Toshiaki Miyamoto aus gut 25 Metern hielt Ostrzinski (29.). Das Match verlief nun ausgeglichen. Ein Schuss von Schaub flog deutlich am Kasten vorbei (33.). (Bilder)

Effektiver waren die Gäste. Nick Cherny zog aus 20 Metern ab, WSV-Schlussmann Michael Luyambula kam nicht heran – 1:2 (41.). Schaub versuchte es erneut, in letzter Sekunde war aber ein BVB-Bein dazwischen (45.). So ging es nach einer ordentlichen Leistung mit einem eher unglücklichen Rückstand in die Kabine.

Der WSV startete erneut erfolgreich: Nach einer Ecke von Durgun verlängerte Ousmane Diallo den Ball unfreiwillig in die eigenen Maschen – 2:2 (47.). Nur zwei Minuten späten bediente Durgun Santo, der im Fallen den linken Pfosten traf. In der 51. Minute umkurvte Santo den BVB-Keeper, der Winkel wurde aber zu spitz. Auf der Gegenseite traf Babis Charalampos Drakas aus aussichtsreicher Position über den Ball (52.).

In der 56. Minute forderte der WSV nach einer Attacke gegen Schaub Elfmeter, die Pfeife blieb aber stumm. Der WSV blieb spielbestimmend, musste aber in der intensiv geführten Begegnung aufpassen, nicht ausgekontert zu werden. In der 72. Minute wechselte Wunderlich doppelt: Amin Bouzraa und Kadi Atmaca kamen für Aydogan und Santo. Salmin Rebronja ersetzte Levin Müller (76.).

Der BVB scheiterte knapp mit einem Kopfball nach einer Ecke (80.). Neuzugang Noah Heim kam für Vincent Schaub (83.).

Weiter geht es für den WSV am übernächsten Sonntag (15. Februar) um 14 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei der U23 des FC Schalke 04 und am 21. Februar mit dem Heimspiel gegen die U21 des 1. FC Köln (14 Uhr, Stadion am Zoo).

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