Es ist nach dem offensiven Mittelfeldspieler Nicolas Hirschberger (ausgeliehen vom 1. FC Bocholt), Innenverteidiger Marko Stojanovic und dem defensiven Mittelfeldspieler Cenk Durgun der vierte personelle Wechsel im Winter. Nach dem Fehlstart gegen Velbert (0:1) mit mehreren vergebenen Großchancen wollte der WSV auch im Sturmbereich noch einmal handeln.
Der in Detmold geborene Noah Heim (22) begann seine Karriere beim TuS Brake, ehe er in der Jugend zum SV Eintracht Jerxen-Orbke und dann Arminia Bielefeld wechselte. Weitere Stationen waren der FC Schalke 04, RW Oberhausen und der SC Paderborn. Dort startete der Mittelstürmer 2022 auch in den Seniorenbereich. 2023 ging es zum SV Rödinghausen (elf Regionalliga-Einstätze), im Januar 2025 zum SC Verl II. In der laufenden Saison erzielte er in der Westfalenliga acht Treffer in 16 Partien.
Noah Heim: „Ich freue mich extrem auf die Aufgabe in einem Traditionsverein. Jetzt gilt es ab sofort, Vollgas zu geben. Wir haben eine große Aufgabe vor uns und ich bin gewillt, dabei zu helfen, den Verein in der Liga zu halten. Dafür werden wir ab heute Vollgas geben.“
Sportchef Gaetano Manno: „Er hat sich drei Tage sehr gut präsentiert und am Sonntag ein sehr gutes Spiel gemacht. Er ist ein Spieler, der sehr schnell ist und eine gute Schusstechnik hat. In seinem jungen Alter hat er schon viel erlebt. Wir sind sehr froh, dass er jetzt fest bei uns ist und sich für uns entschieden hat.“
Im nächsten Meisterschaftsspiel empfängt der WSV die U23 von Borussia Dortmund. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 14 Uhr. Wie in der kompletten Rückrunde haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt. Ein Termin für das Nachholspiel beim SV Rödinghausen steht noch nicht fest.