Fußball-Regionalliga WSV: Klare Trainer-Anweisung und Stojanovic-Hoffnung

Wuppertal · Mit einer unmissverständlichen Ansage startet Mike Wunderlich, der Trainer des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV, in die Vorbereitung auf das Derby gegen die SSVg. Velbert. Derweil deutet sich die Verpflichtung von Marko Stojanovic an.

Wie im Hinspiel will der WSV die Hoheit behalten.

Foto: Dirk Freund

„Wir müssen erwachsener spielen“, so der Chefcoach (39) vor der Partie, die am Samstag (24. Januar 2026) um 14 Uhr im Stadion am Zoo angepfiffen wird. „Es geht darum, klarer zu agieren und vor allem die Fehler zu minimieren.“

Das gelte besonders für das eigene Drittel. „Unter höchstem Druck noch einen Doppelpass spielen – genau das wollen wir nicht mehr, und darauf werden wir explizit noch einmal eingehen. So hat sich die Mannschaft in der Hinrunde einige Tore selber reingehauen – und auch jetzt in den Testspielen.“

Ein deutlicher Hinweis damit auch an die Torhüter, den Ball wegzuhauen statt gewagte Aktionen zu starten. Wie berichtet, hatten Emil Metz, Michael Luyambula und Fotios Adamidis bei ihren Auftritten gepatzt. Wer am Samstag nun zwischen den Pfosten steht, will Wunderlich mit einem Trainerteam nach der Übungswoche entscheiden. „Klar kann man sagen, dass es besser jetzt passiert ist als gegen Velbert. Aber wir müssen da rigoros sein, die Fehler endlich abzustellen. Sonst machen wir uns viel selber kaputt.“

Unterdessen setzt der WSV nach Rundschau-Informationen alle Hebel in Bewegung, um Innenverteidiger Marko Stojanovic zu verpflichten. „Er hat einen guten Eindruck hinterlassen“, lobt Wunderlich, der auf Jeff Fehr (Probleme mit der Wade) sowie die Langzeitverletzten Semir Saric und Muhammed Bejdic verzichten muss. Kadi Atmaca konnte die Einheiten an der türkischen Riviera dagegen mitmachen und auch 15 Minuten im Testspiel mitwirken.

Das Trainingslager in der Türkei war aus Wunderlichs Sicht „sehr gut. Wir hatten Top-Bedingungen. Die Spielleistung war in Teilen in Ordnung, wir haben einige Erkenntnisse gewonnen. Alle haben voll mitgezogen. Ich habe das Gefühl, dass es Stück für Stück vorwärts geht.“

Das soll es auch gegen das Schlusslicht Velbert, das das Nachholspiel gegen Lotte trotz mehrerer Neuzugänge 0:3 verlor. „Das ändert nichts, wir haben es gesehen und zur Kenntnis genommen. Wir werden uns intensiv auf den Gegner vorbereiten und wollen das Heimspiel unbedingt gewinnen“, so der WSV-Coach.