Der eigentlich für 7:30 Uhr geplante Abflug in Düsseldorf hatte sich verzögert. Die Maschine hob erst um 8:50 Uhr ab. Dadurch musste nach der Landung in Antalya der Transfer zum Hotel zügig absolviert werden. Schließlich war der Trainingsplatz für 17 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Zeit) gebucht. Belohnt wurde die Mannschaft mit Sonnenschein – eigentlich war für Montag noch Regen angesagt.
„Es hat alles geklappt, die Bedingungen sind hervorragend“, so der Sportliche Leiter Gaetano Manno, der das architektonisch dem gleichnamigen Schiff nachempfundene Hotel „Titanic“ aus vergangenen Jahren kennt. „Wichtig war, dass die Mannschaft direkt auf den Rasen gekommen ist und loslegen konnte. Wir haben nur eine kurze Vorbereitung und wollen keine Zeit verschenken.“
An Bord des Fliegers war der komplette Kader inklusive der Leihgabe Nicolas Hirschberger (vom 1. FC Bocholt, 26, offensives Mittelfeld und Sturm) und Testspieler Marko Stojanovic (31, Innenverteidiger, vereinslos) sowie der Rekonvaleszenten Semir Saric und Muhammed Bejdic. Zu Hause geblieben ist dagegen Youngster Romeo Kovarszki, der zunächst die A-Jugend verstärken soll. Ob Stojanovic verpflichtet wird, wird sich in den kommenden Tagen entschieden.
Während in Wuppertal die Rasenplätze witterungsbedingt nicht bespielbar sind, übte WSV-Trainer Mike Wunderlich mit dem Aufgebot an der türkischen Riviera bei Temperaturen von 15 Grad. Dienstag soll es bedeckt sein, von Mittwoch bis Freitag dann wieder sonnig, Samstag wieder bedeckt.
Auf dem Programm stehen zwei Testspiele: am Mittwoch um 17 Uhr deutscher Zeit gegen den Nordost-Regionalligisten FSV Zwickau, am Samstag um 19 Uhr dann gegen den Chemnitzer FC (ebenfalls Regionalliga Nordost). „Das sind zwei richtige Härtetests“, ist Manno gespannt auf die Reaktion nach der 0:4-Schlappe in Monheim.