Die Stimmen nach dem Spiel WSV-Trainer Wunderlich: „Der zweite desaströse Auftritt“

Wuppertal · Nach dem Erfolg gegen die Kölner U21 wollte der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV in Wiedenbrück nachlegen. Stattdessen gab es einen Einbruch wie vor zwei Wochen auf Schalke. Die Stimmen nach dem 0:4 im Jahnstadion.

Die Mannschaft beim „Rapport“ bei den Fans.

Foto: WR Wiedenbrück WSV 2-2026/Stefan Rittershaus

Mike Wunderlich (Trainer Wuppertaler SV): „Glückwunsch zum hochverdienten Sieg. Wir waren gut am Anfang drin, so Tore wie das 1:0 muss man akzeptieren. Wir haben uns danach von der Art und Weise von Wiedenbrück überraschen lassen – und das dritte Gegentor ist Wahnsinn. Es ist der zweite desaströse Auftritt.

Das 0:3 war ein K.o.-Schlag, das war eine Mammutaufgabe. Wiedenbrück hat gezeigt, wie man Abstiegskampf lebt. Unsere Abschlüsse waren zu wenig. Wir haben keine Konstanz. Wenn du auswärts nicht funktionierst, dann wird es ganz schwer bis zum Ende.“

Sascha Mölders (Trainer SC Wiedenbrück): „Danke für die Glückwünsche. Unsere Spieler hatten Schaum vorm Mund. Unser A-Junior hat ein Superspiel gemacht. Wir spielen danach die Tore klasse raus, haben auch danach immer wieder Nadelstiche gesetzt. Wir wussten, dass Wuppertal nach der Pause kommt.

Wir mussten leiden, aushalten, haben aber gekämpft. Die Jungs beißen, geben Gas im Training, es ist ein hochverdienter Sieg. Es geht um die Grundtugenden. Alles Gute für Mike, wir sind Freunde, hoffentlich können wir uns nächste Saison wiedersehen.“

Gaetano Manno (Sportliche Leiter Wuppertaler SV): „Wenn du nach drei Minuten direkt ein Tor kassierst – auch wenn es unglücklich war -, spielt das einem nicht in die Karten. Danach fehlte jegliche Körpersprache. Das war fast wie in Schalke. Es ist einfach nicht verständlich nach so einem tollen Sieg wie gegen Köln. Das müssen wir dringend analysieren. So kann man sich jedenfalls nicht präsentieren.

Wir haben die ganze Woche drauf hingearbeitet, um erfolgreich zu sein. In Wiedenbrück, das die Tugenden gelebt hat, musst du die ersten 10 bis 15 Minuten überstehen. In der zweiten Halbzeit war es mit Fritz Kleiner und Noah Heim vorne etwas besser, aber insgesamt wird es mit einer solchen Leistung sehr, sehr schwer. Ich kann mich nur entschuldigen bei den Fans, die mitgereist sind und uns hervorragend unterstützt haben.“

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