Zwei Wechsel nahm Wunderlich im Vergleich zur 1:5-Klatsche auf Schalke vorgenommen. Salmin Rebronja und Noah Heim rückten in die Startelf. Dafür saßen Levin Müller und Vincent Schaub erst einmal auf der Bank. Die Partie begann mit einer Schweigeminute für den verstorbenen WSV-Torwart Jörg Albracht. Er starb im Alter von 62 Jahren.
Köln hatte vor 1.059 Fans (darunter 208 Kinder und Jugendliche mit freiem Eintritt) die erste Chance aus spitzem Winkel. Torwart Michael Luyambula war aber rechtzeitig unten (3.). Der WSV erarbeitete sich zunächst keine Chancen, hielt die Gäste aber im Griff. Die hatten die größeren Spielanteile, waren aber auch nicht zwingend. (Bilder)
WSV schlägt Kölns U21
In der 22. Minute wurde Jose Santo von Torwart Luis Hauer am Fünfer gelegt, es gab einen Foulelfmeter. Doch Aldin Dervisevic scheiterte an Hauer (23.). Köln blieb in der Folge die etwas aktivere Mannschaft, konnte aber auch eine Ecken-Serie nicht nutzen. Dafür wurde die Partie nickliger. Und der WSV zielstrebiger.
Santo schoss von der Strafraumgrenze mit links rechts am Tor vorbei (41.). Eine Minute später rettete Luyambula nach einem Kopfball-Aufsetzer von Bernie Lennemann. So ging es mit dem letztlich leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen.
Wunderlich wechselte zunächst nicht. Durchgang zwei begann verhalten. Ein Treffer der Kölner zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (54.). Niclas Hirschberger und Müller kamen für Noah Heim und Cenk Durgun (57.). Der bereits verwarnte Santo sah die gelb-rote Karte, weil Santo bei einem Einwurf den Ball etwas wegschoss (64.).
Amin Bouzraa wurde für Subaru Nishimura eingewechselt (72.). Trotz der Unterzahl hatte der WSV eine Topchance. Aydogan hämmerte den Ball aus 28 Metern an den linken Innenposten (78.). Im Gegenzug scheiterte Köln knapp, dann parierte Luyambula erneut stark (81.). Dominic Duncan köpfte knapp vorbei (84.). Vincent Schaub und Hans-Juraj Hartmann ersetzten Toshiaki Miyamoto und Rebronja (85.).
Der WSV warf alles in die Waagschale – und wurde belohnt. In der letzten Minute der sechsminütigen Nachspielzeit setzte Bouzraa einen Schlenzer in den Winkel – 1:0: Der Jubel war grenzenlos.
Am kommenden Samstag (28. Februar) ist der WSV zu Gast beim SV Wiedenbrück. Anstoß ist um 14 Uhr. Am 7. März kommt die U21 des SC Paderborn ins Stadion am Zoo.
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