Der langjährige Koch Eser Kuratan und sein Bruder Öner haben das Lokal übernommen – und führen es in bewährter Tradition weiter.
Von Fortführung oder Neustart kann im Simonz an der Simonsstraße 36 am Arrenberg leider noch keine Rede sein. Die bisherige Inhaberin Sonia Zeitz hat das „Soulfood Café“ nach 13 Jahren geschlossen. Ein Nachfolge-Initiativkreis aus dem Viertel kümmert sich darum, wie es weitergeht: Wer Ideen hat, mailt an zukunft@cafe-simonz.de
Viel länger als 13, nämlich schon 18 Jahre, gibt es das Restaurant Marines an der Ecke Wiesenstraße und Uellendahler Straße: María del Mar Marin Cabanas, genannt „Merry“, und ihre Schwester Mercedes Marín Cabanas haben dieses kleine Jubiläum unter dem Motto „Gemeinsam gereift“ mit zahlreichen ihrer Stammgäste gebührend gefeiert.
Ein paar hundert Meter entfernt, an der Wiesenstraße 137, gibt’s am 1. März für Mike Fierus und Ingo Hens das 30-Jährige in ihrem Wiesenstübchen. „Wo wir uns wohlfühlen, fühlen sich auch unsere Gäste wohl“, sagen die beiden, die ihr Lokal ganz individuell eingerichtet haben. Übrigens: Zum Geburtstag haben die Gäste einige Überraschungen angekündigt ...
Ebenfalls in der Nordstadt findet man das Café Hülle und Fülle der Kirche am Ölberg an der Rolandstraße 15. Der Treff ist eine Anlaufstelle auch für Menschen mit wenig Geld: Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat gibt’s von 15 bis 17 Uhr gratis Kuchen oder Waffeln und ein kleines Angebot gebrauchter Kleidung zur Kostenlos-Mitnahme.
Unterhalb der Nordstadt liegt die Rathaus Galerie: Domenico, der Inhaber der dort am Karlsplatz seit Jahrzehnten etablierten Enoteca San Lorenzo, ist leider verstorben. Darum ist die italienische Kaffee-Wein-und-mehr-Location bis auf Weiteres geschlossen.
Unten im Luisenviertel meldet das vegetarische „Lecker Grün“ an der Friedrich-Ebert-Straße 58 per Aushang, man sei „in Kürze wieder da“. Aber „in Kürze“ ist ja bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ...
An der Luisenstraße 58, hinter der Stadtbibliothek, gibt’s eine Vielzahl türkischer (Mitnahme-)Spezialitäten – früher unter dem Namen „Harem“, jetzt mit dem Label Siba.
Wer von dort aus ein bisschen weiterspaziert, bleibt kulinarisch auf dem gleichen Breitengrad: Ebenfalls in Sachen türkischer Küche mit Manti, Köfte und Co. breit aufgestellt ist Ebru’s Kitchen am Willy-Brandt-Platz 13 hinter dem Elberfelder Rathaus.
Ein Abstecher zum Turmhof 11 in der Fußgängerzone zeigt: Die Wuppertaler Filiale der Hähnchen- und Burger-Kette Loco Chicken hat bereits wieder ihre Segel gestrichen. Man ist, wie’s draußen nachzulesen ist, nach Bochum umgezogen.
Apropos Burger: Die und auch Pizza offeriert am Neuenteich-Kreisverkehr das syrische Cheesoo an der Hellerstraße 5.
Noch ein Sprung hinüber in die Südstadt: An der Blankstraße 40, wo bisher das persische „Safran“ zu Hause war, startet laut Aufsteller vor der Tür am 2. März der reguläre Restaurantbetrieb des Shandiz. Auch hier darf man persisch-orientalische Küche erwarten.
Einen Ansturm erwarten darf man auch, wenn die Kult-Kette Burgermeister aus Berlin am Hauptbahnhof mit der Adresse Döppersberg 37 ihre Wuppertaler Türen öffnet. Für alle, die schon loslaufen möchten: Einen festen Start-Termin gibt’s noch nicht – nur ein „Coming Soon“.
Nun aber genug aus Elberfeld – und auf nach Barmen! Im früheren „Castello“ an der Hatzfelder Straße 41 brennt wieder Licht: Die junge Syrerin Huda AlAny, die vor zehn Jahren nach Deutschland kam, hat mit ihrem Onkel Mohamed Aldeile, dem Inhaber der Kreuz-Apotheke in Oberbarmen, hier neue Restaurant Levanthia eröffnet. Die Küche ist arabisch – aber modern gedacht. Und die Terrassen des Lokales sollen im Sommer mit Cocktailbar und Shisha-Lounge belebt werden.
Leider immer noch außer Gefecht sind – wegen eines schweren Wasserschadens – das Restaurant Winkelmann sowie Wuppertals einziges Sterne-Lokal Shiraz, die beide im historisch wertvollen Fachwerkgebäude auf Einern 120 zu Hause sind.
Die hat im „K1 Art-Café“ an der Oststraße 12 in Wichlinghausen schon stattgefunden: Aus dem seit 18 Jahren traditionsreichen Kunst- und Café-Treffpunkt ist nach dem Übertritt von Betreiber Michael Hoffmann nun mit das Bowl and Roll geworden. Da gibt es mediterrane Küche sowie Bowls, Burger und Wraps.
In der Barmer City hat sich das Caféchino an der Ecke Schuchardstraße und Rolingswerth mit Kaffee & Co. gut etabliert.
Das gilt auf jeden Fall – und zwar schon seit „ewigen Zeiten“ für die Kult-Kneipe und den Live-Musik-Treffpunkt Alleestübchen an der Friedrich-Engels-Allee 182 in Unterbarmen. Dort haben sich die bisherigen Gastronomen Conni und Horst in den Ruhestand verabschiedet. Seit dem 14. Februar, dem Tag der „Grand Re-Openig-Party“, geht es weiter mit Flo und Özlem. Und dass trotzdem alles bleibt, wie die Fans des „Allestübchen“ es kennen und lieben, dafür garantiert der unmissverständliche Slogan „Das Wohnzimmer bleibt das Wohnzimmer“.