Das betrifft unter anderem den Fahrplan. „Die DB InfraGO, der VRR und go.Rheinland sowie die Busunternehmen go.on und DB Regio werden prüfen, auf welchen Linien die Fahrtzeiten verändert werden können, damit die Busse pünktlicher fahren. Aus Sicht von DB Regio ist der aktuelle Fahrplan nicht einzuhalten“, so die Bahn.
Außerdem prüfe die DB Region „den Einsatz von noch mehr Fahrzeugen für die nächste Vollsperrung. Außerdem werden bis dahin gezielt Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.“ Gleichzeitig würden die Busfahrerinnen und Busfahrer bei Bedarf nachgeschult: „Dabei werden auch Fahrten begleitet und zusätzliche Schulungsfahrten durchgeführt.“ Und: „Die Abarbeitung der gemeldeten einzelnen Defekte in der Reisendeninformation findet in den kommenden Tagen statt.“
Baubetrieb am Hauptbahnhof
Die Vollsperrung begann am 6. Februar. Ab Samstagmorgen (21. Februar 2026) verkehren einen Monat lang wieder mehr Züge zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen. Diese Zeit wolle man entsprechend nutzen, so die Deutsche Bahn.
Grundsätzlich dürfe man allerdings nicht vergessen, dass es sich um einen „äußerst komplexen Schienenersatzverkehr“ handele: „Jeden Tag fahren jetzt in der Spitze bis zu 200 Ersatzverkehrsbusse zusätzlich mitten in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands und das mit einem sehr ambitionierten und schwer einzuhaltenden Fahrplan.“
Die Abwicklung sei auf die Unternehmen DB Regio und „go.on“ aufgeteilt worden, „um den damit einhergehenden Herausforderungen bestmöglich begegnen zu können“. Jedoch seien ausgerechnet während der Karnevalszeit „allein bei DB Regio zehn Busse durch Vandalismus“ ausgefallen.
Die Bahn: „Die Busgesellschaften möchten den Fahrgästen während der fünfmonatigen Bauphase einen verlässlichen, stabilen und komfortablen Ersatzverkehr anbieten. Mit den Erkenntnissen der ersten zwei Wochen, den Rückmeldungen der Fahrgäste und der jetzt geäußerten Kritik des VRR arbeiten alle Beteiligten nun gezielt an Lösungen.“