0:1 gegen Velbert, 2:2 gegen die Dortmunder U23, vergangene Woche das 1:5 bei der Schalker Reserve, damit nur einer von neun möglichen Punkten – der WSV ist alles andere als erfolgreich ins neue Jahr gestartet und damit weiter stark abstiegsgefährdet.
Hatte die Mannschaft des neuen Trainers Mike Wunderlich im Derby viele Chancen ausgelassen und gegen den BVB eine gute Leistung gezeigt, war der Auftritt im Parkstadion enttäuschend. Und so fordert Wunderlich gegen die Zweitvertretung aus der Domstadt eine „klare Reaktion“.
Die ist auch zwingend notwendig, liegen die Kölner auf dem ordentlichen achten Rang. Das Team von Chefcoach Evangelos Sbonias schlug Paderborns U21 mit 1:0 und trennte sich von Lotte 1:1. Die Partie in Siegen fiel aus. Auch der FC bietet eine typische Zweitvertretung mit vielen Jungprofis auf – unter anderem (den zurzeit angeschlagenen) Malek El Mala, den Bruder von Shootingstar Said El Mala.
„Das wird ein kompliziertes Spiel. Wuppertal wird alles reinwerfen, da sie sportlich ums Überleben kämpfen. Das wird eine richtige Herausforderung für meine junge Mannschaft. Da werden auch andere Tugenden gefragt sein. Gerade, weil wir auch ein schwieriges Geläuf erwarten“, wird Sbonias auf der Vereinshomepage zitiert.
Wunderlich hatte unterdessen während der gesamten Woche personelle Veränderungen nicht ausgeschlossen. Vor allem der genesene Nicolas Herzberger gilt als Kandidat für die Stammformation. Ob es auch zu einem Wechsel im Tor kommt, ist offen – ebenso der Einsatz des zuletzt erkrankten Stürmers Vincent Schaub.
Während Köln mit einer ausgeglichenen Auswärtsbilanz anreist (vier Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen), will und muss der WSV seine schwache Heimbilanz (ein Sieg, drei Unentschieden, sechs Niederlagen) aufbessern. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Yannick Sager (26, SC Husen-Kurl) und seinen Assistenten Dominic Stock und Björn Sauer. Wie in der gesamten Rückrunde haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt.