Erstmals kann Trainer Mike Wunderlich alle insgesamt fünf Winter-Neuzugänge (Nicolas Hirschberger, Marko Stojanovic, Cenk Durgun, Josue Santo und Noah Heim) aufbieten. Ob er das auch wirklich von Anfang an macht, dazu ließ sich der 39-Jährige im Vorfeld natürlich nicht in die Karten schauen. Wobei Hirschberger und Stojanovic bereits gegen Velbert (0:1) mitwirkten.
So oder so: Der WSV muss eine Topleistung abliefern, um mindestens einen Punkt im Stadion am Zoo zu behalten. Dortmund reist als Tabellensechster (neun Siege, sechs Unentschieden, vier Niederlagen an) und zahlreichen Talenten an, die sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen. Die 43 erzielten Treffer sind der zweitbeste Wert der Liga hinter Spitzenreiter Fortuna Köln (46.).
Der BVB II, der mit einem 1:1-Unentschieden gegen Lotte startete, gab in der Winterpause fünf Spieler ab und holte mit Leroy Kwadwo, Mario Pejazic und Kevin Mutove drei neue. BVB-Trainer Daniel Rios wird auf der vereinseigenen Homepage so zitiert: „Wir wissen um die Situation in Wuppertal, glauben aber nicht, dass wir dort einfach drei Punkte mitnehmen können. Gerade zuhause werden sie versuchen, die Fans wieder auf ihre Seite zu ziehen. Und sie haben sich in der Winterpause gut verstärkt. Deshalb müssen wir im Vergleich zum Spiel gegen Lotte einige Dinge verbessern.“
Im Hinspiel holte der WSV, obwohl seinerzeit nur ein Mini-Kader zur Verfügung stand, in der Roten Erde ein 2:2-Unentschieden. Ein Punkt ist auch diesmal das Minimalziel. Mit einem Sieg könnte der WSV, sofern die Düsseldorfer U23 nicht in Bocholt gewinnt, die Abstiegsränge verlassen.
Schiedsrichter der Partie ist Davide Zeisberg. Der 27-Jährige pfeift erstmals ein Pflichtspiel der ersten WSV-Mannschaft, nachdem er im August den Test beim 1. FC Wülfrath (2:1) geleitet hatte. An den Linien unterstützen ihn Emircan Kandemir und Marvin Dominik Szlapa. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben (gegen Vorlage des Ausweises an der Sonderkasse) freien Eintritt.