Fußball-RL: 2:2 (1:1) bei Düsseldorfs U23 WSV macht das Spiel, patzt, trifft und kann nur noch hoffen

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat die theoretische Chance auf den Klassenerhalt gewahrt, ist aber auf mehrfache Schützenhilfe angewiesen. Das Team von Trainer Mike Wunderlich kehrte am Samstagnachmittag (9. Mai 2026) mit einem 2:2 (1:1) von der Partie bei der U23 von Fortuna Düsseldorf zurück.

Der 1:1-Ausgleich von Celal Aydogan.

Foto: Dirk Freund

Im Vergleich zum 1:1 gegen Gütersloh wurde die Startelf auf einer Position verändert. Dominic Duncan stand von Beginn an auf dem Rasen, Hans-Juraj Hartmann saß stattdessen auf der Bank. Bei der Fortuna war der Ex-WSVer Moritz Montag von Anfang an dabei. Charlison Benschop, ebenfalls mit Wuppertaler Vergangenheit, fiel wegen einer Verletzung aus.

Der WSV startete vor 1.141 Fans, darunter rund 450 aus Wuppertal, konzentriert. Amin Bouzraa gab den ersten Schuss aufs Tor ab, doch Torwart Linus Langenbruch hielt (9.). In der 12. Minute köpfte Jeff Fehr am Kasten vorbei. Montag musste in der 17. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Insgesamt verlief die Partie ausgeglichen – bis Lennart Garlipp den Gastgeber per Kopf nach einer Ecke mit 1:0 in Führung brachte (29.). (Bilder)

Bilder: WSV-Remis bei Fortuna Düsseldorfs U23
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WSV-Remis in Düsseldorf

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Foto: Dirk Freund

Vincent Schaub versuchte umgehend den Ausgleich zu erzielen, doch sein Schuss wurde geblockt (31.). Ein Schuss von Niclas Hirschberger flog deutlich vorbei (36.). Der WSV wurde mutiger. Hirschberger bediente Schau, der knapp vorbei zielte (41.). So blieb es zur Pause beim Remis.

Weiter ging es ohne Wechsel. WSV-Keeper Fotios Adamidis hielt einen Schuss von Kilian Sauck (48.). Bouzraa hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am Fortuna-Keeper. Eine Minute später verletzte sich Marko Stojanovic, für ihr kam Hans-Juraj Hartmann. Der WSV drückte, war aber vor dem Tor zu umständlich.

Der Einsatz stimmte. Die Rot-Blauen waren spielbestimmend und kämpften. Hirschberger verzog jedoch über das Tor (65.). Semir Saric ersetzte Jeff Fehr, dem die gelb-rote Karte drohte (72.). Mit der ersten Chance der zweiten Halbzeit ging Düsseldorf wieder in Führung. Der eingewechselte Noah Nikolaou versenkte den Ball links unten im Tor – 2:1 (74.).

Die Stürmer Josue Santo und Fritz Kleiner kamen für Bouzraa und Toshiaki Miyamoto (80.). Eine Hereingabe von Saric wurde immer länger – und landete zum 2:2 im Tor (83.). Der WSV versuchte alles. Santo köpfte in der Nachspielzeit drüber (90.+3.). Es blieb beim 2:2. Da Wiedenbrück kurz vor dem Ende in Rödinghausen das 1:0 gelang, rutschte der WSV auf Platz 17 ab – und muss nun auf Patzer von Zweitligist Düsseldorf sowie von Rödinghausen (drei Punkte mehr und deutlich besseres Torverhältnis) und/oder Wiedenbrück (punktgleich, drei Tore besser) hoffen.

Die Saison endet am kommenden Samstag (16. Mai) mit dem Heimspiel gegen den Bonner SC. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 14 Uhr.

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