Bei freiem Eintritt sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Wobei das besonders passt: Der 10. Mai ist der „Tag der Industriekultur“.
Auf drei üppig ausgestatteten Etagen geht es um die Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte im Tal der Wupper. Funktionsfähige Maschinen, ein multimedial auf „heute“ gebrachtes Riesen-Stadtmodell, zahlreiche Exponate, die auch gerne angefasst werden dürfen sowie auf den Punkt gebrachte Texte lassen den Museumsbesuch alles andere als museal werden. Der gesamte Gebäudekomplex ist barrierefrei – nicht nur technisch, auch inhaltlich.
Besonders interessant für alle Altersgruppen: Virtuelle Akteure der Zeit der Frühindustrialisierung, als Wuppertal eine europaweite „Boomtown“ war, erzählen aus ihrem Leben. Museums-Chef Lars Bluma: „Damit werden die Objekte zum Sprechen gebracht, und unsere Gäste können sich ein wirklichkeitsgetreues Bild von den Zuständen vergangener Zeiten machen.“
Eines steht fest: Wer das Museum noch von früher kennt, wird einen ganz neuen Ort vorfinden. Und sich garantiert davon fesseln lassen. Das komplette Wuppertaler Programm am Tag der Industriekultur steht im Netz auf www.mi-wuppertal.de