Mike Wunderlich (Trainer Wuppertaler SV): „Der Stachel sitzt tief, wir haben keine Chance mehr auf Platz 15. Dadurch sind wir rechnerisch abgestiegen. Die Jungs haben einen couragierten Auftritt hingelegt, bis auf die Tore nicht viel zugelassen. Wir sind zweimal zurückgekommen. Wenn du aber keine Spiele gewinnst, dann stehst du da, wo du heute stehst. Euch alles Gute.“
Jens Langeneke (Trainer Fortuna Düsseldorf U23): „Wir wollten ein Spiel abliefern, was dem Charakter entspricht. Für uns ging es um nicht mehr viel, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Der WSV war dem Sieg näher, aber wir hätten gerne gewonnen bei zwei Führungen. Das Daumendrücken geht morgen weiter.“ (Bilder)
WSV-Remis in Düsseldorf
Letztlich war es ein Spiegelbild der gesamten Saison. Der Einsatz stimmte meistens, der Ertrag nicht. Außerdem leistete sich der WSV einmal mehr zu viele Patzer in der Defensive.
Nun bleibt den Rot-Blauen nur noch, auf mehrere „passende“ Ergebnisse zu hoffen. Zunächst einmal müsste Fortuna Düsseldorf am Sonntag in der 2. Liga gegen Aufstiegsaspirant SV Elversberg und in einer Woche bei Greuther Fürth straucheln, also definitiv in die 3. Liga absteigen.
Das allein würde aber noch nicht reichen. Weil sich Wiedenbrück durch das 1:0 in Rödinghausen auf Rang 16 vorgeschoben hat, muss der WSV den SCW am letzten Spieltag noch überholen. Wiedenbrück, das ebenfalls 26 Punkte hat, besitzt das um drei Treffer bessere Torverhältnis und bekommt es daheim mit der U23 von Borussia Dortmund zu tun. Der WSV empfängt seinerseits im Stadion am Zoo den Bonner SC.
Mit einer Erkenntnis verließen die Fans am Samstag das Paul-Janes-Stadion: Wenn der WSV absteigt, dann waren nicht die letzten drei Partien in Oberhausen, gegen Gütersloh und in Düsseldorf schuld. Die Grundlagen wurden viel früher gelegt.
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