Fußball-RL: 0:1 (0:0) gegen Velbert WSV vergibt dicke Chancen und legt Fehlstart hin

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV ist mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Das Team von Trainer Mike Wunderlich verlor am Samstagnachmittag (24. Januar 2026) das Derby gegen das Schlusslicht SSVg. Velbert mit 0:1 (0:0).

Szene mit Vincent Schaub.

Foto: Dirk Freund

Die Partie im Stadion am Zoo verfolgten 2.110 Fans. Darunter waren 300 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die freien Eintritt hatten – wie in allen restlichen Heimspielen der Rückrunde. Wunderlich bot in der Startformation die Neuzugänge Nicolas Hirschberger (Leihgabe vom 1. FC Bocholt) und Marko Stojanovic auf. Velbert begann mit dem Ex-WSVer Felix Herzenbruch, Beyhan Ametov saß auf der Bank.

Wunderlich vertraute im Tor weiter auf Michael Luyambula, die Kapitänsbinde wechselte aber vom Schlussmann zu Dominic Duncan. Die Partie begann ausgeglichen, Torchancen waren zunächst nicht zu verzeichnen. Subaru Nishimura sah nach einem kernigen Foul früh die gelbe Karte (10.). Die erste gute Gelegenheit bot sich dem WSV: Hirschberger kam aber aus zwölf Metern nicht an Velberts Schlussmann Kevin Jackmuth vorbei (14.).

Es blieb zunächst unspektakulär, dann aber legten die Rot-Blauen einen Gang zu. Amin Bouzraa hatte die nächste Topchance, scheiterte aber an Jackmuth (30.). Und auch Vincent Schaub konnte nach Vorlage von Hirschberger die Velberter Nummer eins nicht überwinden (32.). Eine scharfe Hereingabe von Duncan rauschte an allen vorbei (39.). Die letzte sehr gute Chance vergab Bouzraa aus kurzer Distanz (45.+1.), danach ging es in die Pause. (Bilder)

Bilder: WSV verliert Derby gegen die SSVg. Velbert
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WSV-Fehlstart gegen Velbert

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Zum zweiten Durchgang kam Levin Müller für Nishimura. Kaum ging es weiter, ließ Bouzraa eine weitere Gelegenheit liegen (47.). Bei einem guten Schlenzer hatte er Pech (54.). Auch Vincent Schaub traf nicht (61.), Wunderlich brachte Fritz Kleiner für Celal Aydogan (62.). Erstmals richtig eingreifen musste WSV-Schlussmann Luyambula in der 63. Minute, er parierte jedoch gegen Robin Hilger (63.).

Dann aber doch die Führung der Gäste: Einen Kopfball konnte Luyambula noch parieren, gegen den Abstauber von Kilian-Joel Wagenaar war er machtlos – 0:1 (65.). Kadi Atmaca ersetzte Bouzraa (66.), Chesron Oustwood dann Schaub (76.). Der WSV mühte sich zwar, war aber dabei nicht mehr zwingend und kam nicht durch. Velbert brachte den Vorsprung über die Zeit.

Weiter geht es für den WSV am 31. Januar um 14 Uhr beim SV Rödinghausen. Das nächste Heimspiel steigt am 7. Februar gegen die U23 von Borussia Dortmund (14 Uhr).

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