Die Stimmen nach dem Spiel WSV-Trainer Wunderlich: „Bitter kann man nicht verlieren“

Wuppertal · Die Zielsetzung war klar: Gegen den Nachbarn aus Velbert wollte der Fußball-Regionalligist WSV einen optimalen Start in die Restrunde hinlegen. Die drei Punkte blieben aber nicht im Stadion am Zoo (0:1). Die Stimmen nach der Partie.

Die Trainer Bogdan Komorowski (li:) und Mike Wunderlich vor dem Anpfiff.

Foto: Dirk Freund

Andreas Hirschberger (Spieler des Wuppertaler SV): „Das ist sehr ärgerlich. Wir hatten Chancen für zwei oder drei Spiele, die wir in der ersten Halbzeit auch nutzen müssen – auch ich, wo ich allein vor dem Tor stehe und er ihn hält. Machst du die Dinger vorne nicht, bekommst du sie hinten rein. Das alte Sprichwort passt heute sehr gut. Wir machen weiter, es bleibt uns ja auch nicht anderes übrig. Wie gesagt: Das ist sehr, sehr ärgerlich heute, aber wir stehen zusammen.“

Mike Wunderlich (Trainer des Wuppertaler SV): „Bitterer kann man den Auftakt nicht verlieren. Wir haben 10 bis 15 Minuten gebraucht. Bis zur Pause haben wir drei, vier Top-Möglichkeiten durch Hirschberger, Bouzraa und Schaub, wo wir das Tor nicht machen. Wir haben gesagt, wir dürfen dem Gegner nichts anbieten. Auch danach hatten wir Chancen, und dann verteidigen wir einen Standard nicht gut und sie machen mit der ersten Chance das Tor.

Bilder: WSV verliert Derby gegen die SSVg. Velbert
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WSV-Fehlstart gegen Velbert

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Wenn man vorne nicht trifft, fängt man sich hinten einen und dann wurden wir hektisch und planlos. Gehen wir in Führung, gewinnen wir das Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollten das Spiel mit aller Gewalt gewinnen. Wir sind heute nicht abgestiegen. Wir werden alles versuchen, am 14. Mai über dem Strich zu stehen. Von der 15. bis zur 60. Minute habe ich ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir werden weiter kämpfen!“

Bogdan Komorowski (Trainer SSVg. Velbert): „Wir haben uns auf das Derby gefreut. Wir wollten heute auch gewinnen, nicht nur der WSV. Wir spielen nicht wie ein Tabellenletzter, wir brauchen genauso die Punkte. Die ersten 50 Minuten war Wuppertal besser. Ein Velberter Junge hat das Spiel entschieden. Mit der Kulisse im Rücken haben wir unsere Chance gewittert und danach alles leidenschaftlich wegverteidigt. Alle Wechsel haben geklappt. Das war pure Leidenschaft. Ich wünsche Mike alles Gute, der WSV soll in der Liga bleiben. Aber auch wir haben das vor.“

Gaetano Manno (Sportlicher Leiter des Wuppertaler SV):„Das ist sehr, sehr enttäuschend. Wenn man das Spiel gesehen hat, kann es eigentlich nur einen Sieger geben. Wir hatten fünf, sechs Tausendprozentige. Das tut weh. Trotzdem bleibt es dabei, dass wir am 14. Mai über dem Strich stehen. Ich habe schon vorher gesagt, dass es ein Spiel von 16 war. Wir werden weiter hart arbeiten.“

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