Wunderlich sagte bei seiner Vorstellung, es sei „extrem glücklich und stolz, das Vertrauen in einer solchen Situation bekommen zu haben. Das weiß ich zu schätzen.“ Ziel müsse es sein, „extrem fokussiert“ zu arbeiten. Wichtig sei eine „gute Vorbereitung“, er wolle „schnell die Jungs kennenlernen“ und den „Plan, wie wir Fußballspielen wollen, „schnell einimpfen“. Er habe zwar „1.000 Ideen“ im Kopf, aber momentan gehe es darum, „einfach zu sein“. Man werde „hart arbeiten“ und wolle schon am Samstag in der Uni-Halle eine Siegermentalität zeigen.
Wunderlich („Ich freue mich extrem auf die Aufgabe in diesem Traditionsverein“) wies auch noch auf einen weiteren Fakt hin: „Für mich als Spieler war es immer unangenehm, in Wuppertal zu spielen.“ In der Hinrunde habe die Mannschaft im Stadion am Zoo nur fünf Punkte geholt, das müsse sich ändern: „Es darf keinen Spaß machen gegen Wuppertal. Wir müssen wieder die Emotionen reinkriegen und an der absoluten Siegermentalität arbeiten.“ (Bilder)
Der Trainerwechsel beim WSV
Dazu sei auch das Trainingslager sehr wichtig. Man habe „eine große Aufgabe vor uns und ich werde alles dafür tun, um den Verein in der Liga zu halten“. Wie bereits bekannt, wird Kevin Rodrigues Pires weiterer Assistent neben Adli Lachheb und Kai Henkel.
Der Sportliche Leiter Gaetano Manno kündigte an, ab sofort „nach vorne zu schauen“. Er kenne Mike Wunderlich als „Gewinnertypen. Ich habe seinen Werdegang verfolgt. Mike hat einen Plan und Struktur. Das ist, was wir brauchen.“
Manno weiter: „Gemeinsam wollen wir einen starken Zusammenhalt entwickeln, um am 14. Mai über dem Strich zu stehen. Für uns als Verein steht fest: Mike ist der richtige Trainer. Wir freuen uns sehr, dass er sich für den Wuppertaler SV entschieden hat – herzlich willkommen in der rot-blauen Einheit.“
Während der Präsentation demonstrierten „Ultras“ vor der Haupttribüne und forderten den die Ablösung von Manno. Dieser bestätigte unterdessen, dass der WSV den Vertrag mit Verteidiger Lennard Wagemann aufgelöst hat.